Gemeinsam gegen Müll und für Gesundheit

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Lintorf. Zum zweiten Mal haben die AWO Angerland und der Aktivtreff 60plus zum gemeinsamen Spaziergang eingeladen und dabei gleichzeitig Müll aufgesammelt. Unterstützt wurden die Gäste der beiden Begegnungsstätten auch dieses Mal von Kinder der Waldgruppe des AWO Familienzentrums und ihren Betreuerinnen. Denn das hatten sie nach ihrer Mithilfe bei der letzten Aktion im Mai versprochen.

Bei diesmal schönem spätsommerlichen Wetter ging es mit Warnwesten, Handschuhen und Greifzangen ausgerüstet am Lintorfer Marktplatz los. Die Arbeitsmaterialien hatte wieder die Stadt Ratingen zur Verfügung gestellt. Erste Station war die Drupnas. Da dort die Schützen nach dem Lichterfest aufgeräumt hatten, gab es für die Müllsammler erfreulicher Weise noch nichts zu tun.

Weiter ging es vorbei an der Grundschule und dem Dickelsbach über den Beeker Hof, dem Gelände vor dem Bouleplatz bis hin zum alten Bahnhof. „Hier meinte jemand seine leeren Wein und Wodkaflaschen entsorgen zu müssen. Das Gelände neben der Einfahrt zur Baustelle war unappetitlich vermüllt. Und warum manche Hundehalter das Häufchen ihrer Vierbeiner in Plastik eingewickelt in den Busch werfen, das konnten wir den Kindern leider nicht erklären“, berichtete Max Kompalik, Vorsitzender der AWO Angerland.

An der Duisburger Straße hieß es dann für die jüngsten Müllsammler wieder zurück zum Kindergarten. Die zwölf verbleibenden Erwachsenen machten mit dem Sammeln am Konrad-Adenauer-Platz weiter. Traurige Bilanz an diesem Vormittag: vier bis oben gefüllte Müllsäcke, die beim Zentralmateriallager entsorgt wurden.

„Was den Kindern und uns Erwachsenen heute negativ aufgefallen war, waren die vielen Zigarettenkippen auf den Wegen und auf der Wiese am Dickelsbach. Und es stellte sich uns die Frage, warum so viele Menschen ihre leeren Glasflaschen einfach vor den Containern abstellen, anstatt sie wieder mitzunehmen, wenn die Behälter voll sind“, resümierte Kompalik.

Mit ihrer Gemeinschaftsaktion haben AWO und Aktivtreff an diesem Tag aber nicht nur für ein saubereres Bild im Herzen Lintorfs gesorgt, sondern auch durch ihr generationsübergreifendes Miteinander die Sozialkontakte gepflegt und durch die Bewegung an der frischen Luft gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit getan.

Foto: privat

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