Gemeindeversammlung favorisiert einen Pfarrbezirk

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Lintorf. Raili Volmert, Vorsitzende des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Lintorf-Angermund, begrüßte am Donnerstagabend die Gemeindemitglieder zur Versammlung im Gemeindezentrum am Bleibergweg. Es wurden die beiden Pfarrer Miachel Benedetti und Steffen Weishaupt vorgestellt und die Neuordnung der Pfarrbezirke wurde diskutiert. Die Gemeinde bevorzugt den Zusammenschluss zu einem Pfarrbezirk. Außerdem wurde das neue Gottesdienstkonzept erläutert. 

Die Pfarrer Michael Benedetti und Steffen Weishaupt sind während der Vakanz der ersten Pfarrstelle für die pfarrdienstliche Versorgung der Gemeinde zuständig. Michael Benedetti berät zusätzlich das Presbyterium bei der Umstrukturierung der Kirchengemeinde. Künftig wird es nur noch zwei Pfarrstellen geben. Bislang waren es zweieinhalb. 

Vier Modelle stehen zur Auswahl, wie die Gemeinde künftig strukturiert werden könnte (der Lintorfer berichtete). Das vierte Modell, die bisher drei Pfarrbezirke zusammenzufassen und die künftig zwei Pfarrer nach thematischen Schwerpunkten arbeiten zu lassen, fand großen Anklang bei den Gemeindemitgliedern. Für Taufen, Trauungen, Beerdigungen oder etwa Seelsorge bestünde für jedes Gemeindeglied die freie Pfarrerwahl. 

Die derzeit vakante Pfarrstelle kann vielleicht noch im März vom Presbyterium ausgeschrieben und an den Kreissynodalvorstand geschickt werden. Dieser entscheidet über die Freigabe der Stelle.

Das neue Gottesdienstkonzept, das zunächst erprobt werden soll, sieht Tauf-, Abendmahls- und „normale“ Gottesdienste nach einem festgelegten monatlichen Schema vor. So soll einmal im Monat in je einem Gemeindeteil ein Gottesdienst sonntags um 17 Uhr angeboten werden. Dieses Modell soll ab dem dritten Quartal 2020 erprobt werden. Nach einem dreiviertel Jahr soll dann endgültig entschieden werden.

Foto: privat

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