Geldautomatensprennung: Täter sind flüchtig

Werbung

Hösel. Die Täter, die an diesem Dienstagmorgen in Hösel einen Geldautomaten sprengten, sind noch flüchtig (der Lintorfer berichtete). Die Polizei sucht Zeugen.

Um 3.44 Uhr wurden die Nachbarn eines Wohn- und Geschäftsgebäudes an der Eggerscheidter Straße 4-6 von einem lauten Knall geweckt. Als sie nach der Ursache forschten, bemerkten einige Zeugen auch zwei männliche Tatverdächtige, welche eine im Erdgeschoss befindliche Bankfiliale fluchtartig verließen und einen vor dem Gebäude auf der Straße wartenden Wagen bestiegen, in welchem ein weiterer Mittäter wartete. Es soll sich um einen dunklen Audi Kombi gehandelt haben, mit dem die Männer mit hoher Geschwindigkeit in Richtung „Allscheidt“ und Autobahn A3 flüchteten.

Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, an denen neben starken polizeilichen Einsatzkräften auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verliefen bisher leider ohne einen schnellen Erfolg.

Die flüchtigen Täter hatten mit noch unbekannten Mitteln einen Geldautomaten gesprengt. Welche Beute sie dabei machen konnten, steht noch nicht genau fest. Durch die Explosion wurde aber nicht nur der Automat vollkommen zerstört. Vielmehr wurden die gesamte Bankfiliale und deren Inventar erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Einsturzgefahr für das Gebäude besteht nach dem Ergebnis erster Prüfungen der Ratinger Feuerwehr nicht.

Die flüchtigen Täter werden von Zeugen wie folgt beschrieben: alle drei männlich, zwischen 20 und 30 Jahre alt, hellhäutig, dunkle, teilweise lockige Haare, zwischen 175 und 180 Zentimeter groß, normale Staturen, insgesamt dunkel gekleidet und flüchtig mit hochmotorisiertem, dunklem Audi Kombi.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.

Foto: Polizei

Werbung