Gedenkveranstaltung an Erinnerungszeichen

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Düsseldorf. Am Mittwoch, 28. Februar, 17 Uhr, wird am Erinnerungszeichen für das Außenlager „Berta II“ des Konzentrationslagers Buchenwald an der Rather Straße 31 eine Gedenkfeier stattfinden. Die Bezirksvertretung 1 lädt alle zu der Veranstaltung ein.

Das Leibniz-Montessori- und das Goethe-Gymnasium haben sich mit der Geschichte des Außenlagers „Berta II“ befasst. Die Häftlinge arbeiteten hauptsächlich für die geheime Rüstungsproduktion von Rheinmetall. Am 2. März 1945 erhielt die SS den Befehl, das Lager am nächsten Tag zu schließen und sich zusammen mit den Häftlingen von Berta I auf den Rückweg nach Buchenwald zu machen. Fast auf den Tag genau, 73 Jahre nach der Auflösung, soll an dem Erinnerungszeichen an die Opfer gedacht werden.

Zwischen 1942 und 1945 bestanden in Düsseldorf fünf KZ-Außenlager der Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen. Tausende KZ-Häftlinge wurden im Auftrag der Stadt und der Firma Rheinmetall unter unmenschlichen Bedingungen als Zwangsarbeiter eingesetzt.

In einem stadtweiten Projekt erarbeiteten rund 100 Düsseldorfer Schüler mit ihren Lehrern seit 2016 – unterstützt von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf – einheitliche Erinnerungszeichen für die Düsseldorfer Außenlager. Sie entwickelten die Texte für die jeweiligen Standorte und den Überblick über die Düsseldorfer KZ-Außenlager, das Aussehen und die Form der Erinnerungszeichen und überlegten sich geeignete Orte der Aufstellung.

Das Erinnerungszeichen an der Rather Straße 31 wurde aus Mitteln der Bezirksvertretung 1 finanziert. Ebenso hat sich die Rheinmetall AG an den Kosten beteiligt.

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