Führung: Goldsteins Traum

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Düsseldorf. Die Mahn- und Gedenkstätte bietet am Dienstag, 9. Juli, eine Kuratorinnenführung durch die biografische Fotoausstellung „Goldsteins Traum. Von Düsseldorf ins gelobte Land – eine fotografische Annäherung“. Beginn an der Mühlenstraße 29 ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Hintergrund der Ausstellung ist die Geschichte von Georg Goldstein. Der 1898 im heutigen Russland geborene Arzt war gerade einmal vier Jahre deutscher Staatsbürger, als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen. Am 16. Januar 1934 wurde seine Einbürgerung zurückgenommen. Dem seit 1930 in Düsseldorf praktizierenden Internisten wurde auch die Kassenzulassung entzogen. Als „Staatenloser“ ging er auf die Suche nach einer neuen Heimat und hielt diese Suche fotografisch fest. Dabei gelangen dem Autodidakten Aufnahmen von herausragender Qualität. 99 davon sind nun in der Mahn- und Gedenkstätte zu sehen.

Goldsteins Fotos zeigen den deutsch-jüdischen Blick auf das Leben und den Alltag in Palästina. Erst nur als Reisender, später als Bewohner des Landes dokumentierte er in privaten Fotos die Jahre bis zur Gründung des Staates Israel. Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Oktober.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister

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