Freileitung im Kreis Mettmann wird saniert

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Kreis Mettmann. Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion saniert vom 8. April 2019 bis voraussichtlich Frühjahr 2020 die Hochspannungsfreileitung zwischen Essen-Eiberg und der Umspannanlage Mettmann. Die Leiterseile der 380-kV-Stromkreise, die aus den 1960er Jahren stammen, werden erneuert. Des Weiteren wird der Stahl der Masten saniert.

Mehr als 50 Jahre haben die Leiterseile auf der 380-kV-Hochspannungsfreileitung zwischen Essen-Eiberg und der Umspannanlage Mettmann Strom transportiert und damit einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit im Ruhrgebiet und im Rheinland geleistet. Aufgrund des Alters der Leitung besteht Erneuerungsbedarf. Mit der Sanierung auf einer Strecke von rund 30 km kommt die Amprion GmbH ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, die regionale und überregionale Versorgungssicherheit weiterhin sicherzustellen. Während die oberen 380-kV-Leiterseile gegen den aktuellen Stand der Technik ausgetauscht werden, bleibt die untere Beseilung der 220-kV-Stromkreise bestehen. Hier werden lediglich die Isolatorenketten getauscht und die Leiterseile nachreguliert. Zudem werden Stahlbauteile an den Masten ausgewechselt um auch diese gemäß dem aktuellen Stand der Technik zu verstärken.

„Wir haben die Strecke nochmals unterteilt, so dass vier Baufirmen parallel arbeiten können“, erklärt Projektleiter Alexander Gischas. „Wir werden zunächst die gesamte östliche Seite der Freileitung sanieren. Sobald der Strom über die neuen Leiterseile fließen kann, werden wir nach etwa vier Monaten die westliche Seite freischalten und dort mit der Sanierung beginnen.“ Da aufgrund der Witterungsverhältnisse ab November eine Freischaltung der betroffenen Stromkreise nicht mehr möglich ist, werden eventuell ab April 2020 Restarbeiten vorgenommen.

Für Fragen während der Sanierung hat Amprion werktags von 8 bis 20 Uhr eine kostenlose Telefonleitungen, 0800 5895 2474, geschaltet.

Archivfoto

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