Frederike Möller verzaubert Gartensaal

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Ratingen. Frederike Möller, vielfach ausgezeichnete Pianistin und Dozentin an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, bezauberte mit ihrem Auftritt am historischen Tafelklavier die Gäste, die sich im Gartensaal des Herrenhauses Cromford eingefunden hatten.

Nach einer Einführung zur Geschichte der Kindheit von Museumsleiterin Claudia Gottfried unternahm Frederike Möller ihrem Programm einen musikalischen Streifzug durch die Geschichte der Kinderszenen: Ausgehend von Robert Schumann, ging die Reise unter anderem zum Erfinder der „Träumerei“, zu Schumanns Freund Ferdinand Hiller, von dort zum Schumann-Verehrer Déodat de Séverac, zu den französischen Kindheitserinnerungen des Postimpressionisten Frédéric Mompou, weiter zu dem traumatischen Erlebnis des „First Punishment“ bei Modest Mussorgsky. Vom 19. Jahrhundert bis heute haben zahlreiche Komponisten ihren eigenen Blick auf die Kindheit geworfen. Die Stücke verstehen sich allerdings nicht als Kinderlieder: Wie Schumann selbst über seine Kompositionen sagte, sind es „Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere“. Möller spielte außerdem auf den mitgebrachten „Toy-Pianos“ unter anderen „richtige“ Literatur von John Cage.

Mit Schumanns Träumerei als Zugabe endete eine wunderbare Einstimmung in die Advent- und Weihnachtszeit. Wolfgang Küppers als Vorsitzender des Fördervereins Cromford durfte auf ein äußerst spannendes, bewegtes und auch erfolgreiches Jahr zurückblicken, mit einem Dank an alle Mitglieder und Gäste, die den Verein so vielfältig unterstützen.

Foto: privat

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