Frauenfilmtag: Drei Tage in Quiberon

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Ratingen. Am Mittwoch, 16. Mai, läuft  in der Reihe Frauenfilmtag im Kino, Lintorfer Straße 1, um 17 und um 20 Uhr der Film „Drei Tage in Quiberon“ von Amiliy Atef. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro. Karten können vorbestellt werden, Telefon 02102/25873. Der Film  ist nominiert für den Deutschen Filmpreis. Zwischen den Vorführungen um 17 und 20 Uhr sind die Besucherinnen im Kinofoyer zu einem Glas Sekt oder Selters eingeladen.

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem Stern-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt.

Wie in den rund 30 Jahren zuvor interessierte sich die deutsche Öffentlichkeit auch zu dieser Zeit brennend für das Privatleben des Weltstars. Dabei unterschieden die Medien nicht immer zwischen Mensch und Schauspielerin: War Romy Schneider in den 1950er „Sissi“-Jahren der Inbegriff der reinen Unschuld, wandelte sie sich später wahlweise zur Landesverräterin (Umzug nach Frankreich zu Alain Delon), Frau der vielen Affären oder Opfer vieler Männer und Drogen. Egal, welchen Part sie aktuell in den Medien verkörperte – sie lieferte zuverlässig die gewünschten Skandale.

 

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