Fliedner-Krankenhaus wird modernisiert

Werbung

Lintorf. „Auf Worte sollen Taten folgen“, erklärt Claudia Ott, Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, weshalb zwischen der Entscheidung für eine Modernisierung des Fliedner Krankenhaus und Baubeginn nur wenige Wochen lagen. Die Psychiatrische Grundversorgung ist die Wurzel der Theodor Fliedner Stiftung und Lintorf der einzige Standort, der diese Leistung für die breite Bevölkerung anbietet.

„Mit der Modernisierung pflegen wir diese Wurzel und investieren in die Zukunft der Stiftung“, betont Christoph-Georg Ohligschläger, Leiter der stiftungseigenen Bauabteilung, die Herausforderung. Dafür benötige es einer gewissenhaften Planung und eines offenen Umgangs. Mitarbeiter und Patienten seien von den Arbeiten direkt betroffen, Arbeitsabläufe sollenaber  so wenig wie möglich beeinflusst werden.

„Nach Abschluss der Arbeiten sehen wir, welches Projekt als nächstes angegangen wird“, so Claudia Ott. Zunächst stehen neue Böden, neue Küchen und ein kompletter Stationsausbau samt neuem Farbkonzept im gesamten Haus auf dem Programm. Die Arbeiten sollen bis Ende 2018 abgeschlossen werden. „Patienten oder Therapien werden je nach Bauphase räumlich verlegt, damit wir unserem Versorgungsauftrag weiterhin nachkommen können“, sagt Cordelia Siegmund. Die Pflegedienstleiterin passt die internen Strukturen an die Bauarbeiten an.

Über verschiedene Aktionen und Zwischenfeste wird die Motivation aufrecht gehalten. „Nach dem Küchenausbau ist eine größere Kochaktion mit allen geplant“, skizziert Ott ein Beispiel.

Cordelia Siegmund lobt die jetzige Stimmung: „Es ist ein Aufbruchsgefühl und eine große Nachsicht von den Patienten und Kollegen zu spüren.“ Neben all den Umstellungen und Belastungen sei der Gedanke, an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten bereichernd und ein Ansporn für die kommenden Monate.

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.