Fliedner Fachhochschule bezieht neues Gebäude

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Kaiserswerth. Die 2011 gegründete Fliedner Fachhochschule Düsseldorf (FFD) wächst weiter und hat zum Start des Wintersemesters das zweite Gebäude bezogen. Dafür wurde das denkmalgeschützte 133-jährige Luise-Fliedner-Haus auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie umfangreich saniert und an die Bedürfnisse eines modernen Hochschulbetriebes angepasst. Insgesamt hat die Kaiserswerther Diakonie 3,95 Millionen Euro in die Modernisierung investiert.

„Der Ausbau der Fliedner Fachhochschule ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unseres Bildungsbereiches“, so der Geschäftsführer der Fachhochschule und Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, Holger Stiller.

Am Standort Kaiserswerth werden seit 183 Jahren Fachkräfte für den sich in seinen Anforderungen ständig ändernden Arbeitsmarkt im Gesundheits- und Sozialwesen ausgebildet. Die Fliedner Fachhochschule bietet seit neun Jahren die akademische Ausbildung an. Einst mit rund 100 Studierenden und fünf Studiengängen gestartet, wird sie bis Jahresende knapp 2000 Studierende erreichen und hat ihr Portfolio an Studiengängen mehr als verdoppelt.

Im Luise-Fliedner-Haus, dem früheren Kinderkrankenhaus, ist auf 1700 Quadratmetern jetzt Platz für rund 500 Studierende und 13 Mitarbeitende. Studierende finden optimale Studienbedingungen in acht Seminarräumen, zwei Aufenthaltsräumen und 13 Arbeitsplätzen. Herzstück des Gebäudes ist der Luise-Fliedner-Saal im Dachgeschoss. Das Raumkonzept des Hauses wurde um ein gläsernes Treppenhaus mit Aufzugskern ergänzt, so dass ein barrierefreier Zugang zu allen Geschossen möglich ist.

Benannt ist das neue Gebäude nach der Enkelin von Theodor Fliedner, dem Gründer der Kaiserswerther Diakonie. Luise Fliedner, geboren 1874, war insbesondere als Lehrerin sowie Internatsleiterin tätig.

Die Fliedner Fachhochschule ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule und Teil der Kaiserswerther Diakonie. Sie bietet dreizehn Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Soziales und Bildung in den Studienformen Vollzeit, Teilzeit und dual an. Studierende finden so in unterschiedlichsten Lebenssituationen Angebote, die zu ihren jeweiligen Lebenssituationen passen. Die Praxisnähe und die Ausrichtung aller Studiengänge auf die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes bieten den Studierenden sehr gute Berufschancen.

Einen Überblick über alle Studiengänge und Zugangsvoraussetzungen gibt es unter www.fliedner-fachhochschule.de

Foto: Hannah Esser

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