Finanzminister bei den Familienunternehmern

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Düsseldorf. Als Gastredner des traditionellen Neujahrsempfangs von „Die Familienunternehmer“ und „Die Jungen Unternehmer“ sprach in diesem Jahr Lutz Lienenkämper, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen, vor mehr als 180 Gästen über „Neue Finanzpolitik  in Nordrhein-Westfalen“.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von  Andreas Oehme, Regionalvorsitzender der Familienunternehmer, der es in seiner Rede begrüßte, dass die Regierung in die Ressorts Innere Sicherheit, Verkehr, Bildung und Digitalisierung investiere, um die Wettbewerbssituation des Landes zu stärken, und dass gleichzeitig die notwendige Haushaltsdisziplin eingehalten werde.

Paolo Anania, Regionalvorsitzender der Jungen Unternehme, lenkte in seiner Ansprache die Aufmerksamkeit der Zuhörer von der Politik auf die Ressource Kreativität: „Wann immer schnelle Technologieentwicklungen die Dynamik in den Märkten vorgeben, wird die Kraft der Kreativität ein ganz wesentlicher Treiber für Erfolg.“ Sein Fazit: Wenn Unternehmen sich am Jahresanfang etwas vornehmen dürften, so stände eine Vermehrung der Kreativität sicherlich ganz oben auf der Liste.

Daran anschließend erläuterte Finanzminister Lienenkämper umfassend die neue NRW-Finanzpolitik, die unter dem Dreiklang „Konsolidieren, Modernisieren und Investieren“ Nordrhein-Westfalen wieder zum Aufsteigerland und zur Stütze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland machen soll.

Der Minister verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass zum ersten Mal seit 44 Jahren eine Landesregierung in NRW einen geplant schuldenfreien Haushalt vorlege. Noch dazu verpflichte sie sich, auch über das Jahr 2018 keine neuen Schulden mehr aufzunehmen.

Im weiteren Verlauf seiner Rede verkündete der Minister die Vorsätze der Landesregierung: „Wir wollen besser werden und eine starke Stimme in Berlin sein! Wir wollen das Gründerland werden!  Wir werden den Transfer von Wirtschaft und Industrie ausbauen! Wir bekennen uns dazu, dass NRW Industrieland bleibt!“

Der Minister betonte: „Das Land Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern mit den meisten Top-Unternehmen in Familienhand. Von den 1.000 umsatzstärksten Familienunternehmen haben die meisten (270) ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen.“

Andreas Oehme (von links), Finanzminister Lutz Lienenkämper und Paolo Anania (Foto: privat)
 

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