Filmreihe: Helmut Käutner und Ruth Leuwerik

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Düsseldorf. Zum 110. Geburtstag von Helmut Käutner, den der Düsseldorfer Regisseur am 25. März gefeiert hätte, richtet das Filmmuseum, Schulstraße 4, in einer Filmreihe von Sonntag bis Donnerstag, 13. bis 31. Mai, den Blick auf die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen ihm und der Schauspielerin Ruth Leuwerik. Zusammen haben die beiden über einen Zeitraum von zehn Jahren vier Filme gedreht. Nur mit dem Schauspieler und Regisseur Wolfgang Liebeneiner arbeitete Leuwerik häufiger – und zwar sieben Mal – zusammen. Sie war im westdeutschen Kino der fünfziger Jahre eine Identifikationsfigur und verkörperte stets ein modernes Selbstverständnis. Mit dem Aufkommen des Autorenfilms zog sie sich entschieden aus der Filmwelt zurück. Auch Käutner distanzierte sich vom Kino, nachdem im Oberhausener Manifest 1962 der Willen zum „Neuen Deutschen Film“ erklärt wurde. Später arbeitete er jedoch für das Fernsehen und am Theater.

„Das Haus von Montevideo“ aus dem Jahr 1963 war für beide einer der letzten Kinofilme. Gezeigt werden ihre gemeinsame Arbeiten – „Bildnis einer Unbekannten“ (1954), das Königsporträt „Ludwig II – Glanz und Elend eines Königs“ (1955) sowie der deutsch-italienische Spielfilm „Die Rote“, der 1962 im Wettbewerb der Berlinale lief – gezeigt.

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Foto: Stadt Düsseldorf

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