Filmmuseum zeigt Stanley Kubricks Werk

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Düsseldorf. Mit 16 Filmen widmet sich das Filmmuseum Düsseldorf von Samstag, 2. September, bis Freitag, 29. September, dem gesamten Filmwerk des US-amerikanischen Regisseurs, Produzenten und Drehbuchautors Stanley Kubrick (1928 bis 1999).

Zur Eröffnung der Filmreihe findet am Samstag, 2. September, 18.30 Uhr ein Sektempfang im Foyer des Museums, Schulstraße 4, statt. Im Anschluss wird eine Einführung in das Filmschaffen von Stanley Kubrick gegeben und drei Filme seines Frühwerks vorgeführt: Der Dokumentarkurzfilm „Flying Padre“ (1951), das Kriegsdrama „Fear and Desire“ (1953) und der Gewerkschafts-Werbefilm „The Seafarers“ (1953).

Die Filme der Reihe werden zu einem Großteil von Einführungen begleitet, die die Hintergründe und Besonderheiten der jeweiligen Filme beleuchten. Neben Kubricks Verfilmungen wird am Sonntag, 24. September, 17.45 Uhr, auch Rodney Aschers Dokumentarfilm „Room 237“ (2012) gezeigt, der sich mit Mutmaßungen und Verschwörungstheorien rund um Kubricks „The Shining“ befasst.

Bereits zu Lebzeiten war Kubrick ein Mythos: Gefeiert, kultisch verehrt und mehrfach als „bester Regisseur aller Zeiten“ betitelt. Kubricks herausragende Kinokunstwerke brillieren durch eine einzigartige Visualität. Seine beeindruckende Fähigkeit, sowohl Räume und Situationen zu gestalten als auch Schauspieler zu führen, hatte in nahezu allen Genres Höchstleistungen zur Folge: So gilt „2001 – A Space Odyssey“ (1968) als der bedeutendste Science-Fiction-Film, „The Shining“ (1980) als vielleicht bester Horrorfilm. Ob bahnbrechendes Historiengemälde „Barry Lyndon“ (1975) oder der wegweisende Kriegsfilm „Paths of Glory“ (1957) – Stanley Kubricks Meisterwerke definieren ihr Genre neu, beeinflussen seine Weiterentwicklung nachhaltig und setzen höchste Standards.

Dabei wählte Kubrick stets – oftmals zuvor als unverfilmbar geltende – literarische Vorlagen, die er ganz seinen Vorstellungen entsprechend umsetzte. Seine filmische Perfektion ist die Folge einer unglaublich präzisen Planung und gewissenhaften Realisierung, die aber auch Zeit fraß: Der Visionär Stanley Kubrick inszenierte mithin nur alle paar Jahre einen Film und führte seine Schauspieler bis an ihre psychischen und physischen Grenzen.

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Foto: Stadt Düsseldorf

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