Filmmuseum zeigt „Lord of the Rings“-Trilogie

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Düsseldorf. In der Filmreihe zur Sonderausstellung „Fantastische Welten, perfekte Illusionen – Visuelle Effekte im Film“ zeigt das Filmmuseum, Schulstraße, am Samstag, 29. Dezember, ab 12 Uhr die „Lord of the Rings“-Trilogie in der Originalfassung. Alle Teile laufen jeweils als „Extented Versions“, das heißt als erweiterte Fassungen mit zusätzlichen Szenen. Nach dem ersten Teil wird zu einem „Mittelerde-Lunchpaket“ eingeladen. Alle drei Teile sind zu sehen zum Preis von zwei Vorstellungen: 14 Euro, ermäßigt zehn Euro, mit Black-Box-Pass acht Euro.

Der erste Teil „The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring“ (Neuseeland/USA 2001, 227 Minuten) startet um 12 Uhr. Der zweite Teil „The Lord of the Rings: The Two Towers“ (Neuseeland/USA 2002, 235 Minuten) schließt sich um 17 Uhr an. Um 22 Uhr bildet dann der dritte Teil „The Lord of the Rings: The Return of the King“ (Neuseeland/USA 2003, 263 Minuten) den Abschluss.

In der Filmtrilogie setzte Peter Jackson mit der damals kleinen neuseeländischen Firma Weta FX neue Maßstäbe für visuelle Effekte im Film: Der erste Teil enthielt 540, der zweite 799 und der dritte 1488 Effekt-Aufnahmen in den Kinofassungen. Die Extended Versions beinhalten insgesamt 3420 Effekt-Aufnahmen. 260 Spezialisten (VFX-Artists) arbeiteten an den Filmen. Wegweisend war hierbei das Motion-Capturing-Verfahren.

Die Technik findet in der Filmtrilogie jedoch nicht ihre erste Anwendung, gleichwohl wurde sie dafür perfektioniert. Es handelt sich um ein Verfahren, das seine Vorläufer vor und in der Frühgeschichte des Films hat: Eadward Muybridges Reihenfotografie hatte den Zweck, menschliche und tierische Bewegungsabläufe fotografisch aufzuzeichnen. Fleischers Rotoskopie ermöglicht die Aufzeichnung des äußeren Erscheinungsbildes komplexer Bewegungen. Motion-Capturing geht viel weiter und nimmt bei der speziellen Form des Performance-Capturing Gestik und Mimik mit in den Blick. Bei der Gestaltung der Gollum-Figur wurden verschiedene Capturing-Verfahren mit fließenden Übergängen eingesetzt.

Filmmuseumsdirektor Bernd Desinger vor dem Green Screen (Foto: Filmmuseum Düsseldorf )

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