Filmmuseum: „Schatten der Vergangenheit“

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Düsseldorf. Dem Pinochet-Regime in Chile (1973-1990) und der Militär-Diktatur in Argentinien (1976-1983) sind Tausende zum Opfer gefallen, darunter zahlreiche heimlich entführte und ermordete „desapericidos“, deren Schicksal bis heute ungeklärt ist. Die Aufarbeitung dieser dunklen Jahre ist ein schmerzhafter und schleppender Prozess, der längst noch nicht abgeschlossen ist. In der Filmreihe „Schatten der Vergangenheit“ von Mittwoch, 6. Juni, bis Sonntag, 24. Juni, zeigt die BlackBox des Filmmuseums Düsseldorf, Schulstraße 4, sieben aktuelle und preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme aus Argentinien und Chile, die sich dem Vergessen entgegenstellen und jenseits der „gran historia“ oft persönliche Geschichten aus dem Alltag der Diktatur erzählen, manchmal auch die eigene Zerrissenheit im Umgang mit der traumatischen Vergangenheit dokumentieren und als kollektive Erinnerungsstücke so auch zur Identität der heutigen Demokratien beitragen.

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Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

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