Filmmuseum präsentiert Romy-Schneider-Filme

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Düsseldorf. Das Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, präsentiert von Samstag, 1. September, bis Sonntag, 30. September eine Filmreihe zu Romy Schneider. Anlass ist der Geburtstag der Schauspielerin, sie wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden.

In einer Auswahl von zehn Filmen soll die Arbeit von Romy Schneider – die eigentlich Rosemarie Magdalena Albach hieß – erneut auf der Leinwand zu sehen sein. Ausgangspunkt bildet die von ihr selbst im Laufe des Lebens immer weniger geschätzte Rolle der Sissi: Ihr großer Durchbruch einerseits, andererseits jene Rolle, die sie in den Augen der Öffentlichkeit als ewig-naives Mädchen erstarren lies.

Repräsentativ für den Bruch ist die Rolle der widerspenstigen Internatsschülerin in „Mädchen in Uniform“ (1958) – keine „verkitschten“ Heimatbilder mehr, sondern subtile Kritik an der Konformität und Fremdbestimmung. Die Hoffnung, endlich unabhängig einen eigenen Weg zu gehen, sollte sich Ende der 1950er Jahre mit dem Umzug nach Frankreich erfüllen.

In der Heimat wurde sie wegen ihrer Beziehung zu Alain Delon kritisiert. Die Schlagzeilen befeuerten jedoch ihren Ruhm und führten letztlich dazu, dass sie ihr Leben lang mit Übergriffen von Paparazzi zu kämpfen hatte.

Schneider avancierte zu einem der wichtigsten Gesichter des französischen Films der 1960er und 1970er Jahre. Dazu zählen große Erfolge wie „La Piscine“ (1969) oder das legendäre unvollendete Filmprojekt „L’enfer“ (1964) von Henri-Georges Clouzot, von dem zahlreiche verstörend-schöne Testaufnahmen erhalten geblieben sind. Diese und weitere Aufnahmen von Romy Schneider gibt es nun noch einmal zu sehen.

Foto: Stadt Düsseldorf

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