Feuerwerk: THW schult Grundschüler

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Lintorf. An drei Freitagen zum Jahresende zeigten Experten der Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerks (THW) Schulkindern den sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern. Dazu besuchten die ehrenamtlichen Helfer vom Lintorfer Standort des THW Grundschulen in Ratingen und Duisburg.

Wie auch in den vergangenen Jahren ist das THW an Grundschulen in Ratingen und Duisburg zu Gast gewesen. Es ging bei diesen Besuchen darum, die Schüler zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, was passieren kann, wenn man nicht richtig mit Feuerwerkskörpern umgeht. Wichtig ist dabei, sich immer an die Beschreibung der einzelnen Feuerwerkskörper zu halten. Weiter wurde den Schülern gezeigt, wie gefährlich nicht zugelassene Pyrotechnik sein kann.

Begonnen wurde jede Veranstaltung für die Klassen mit einer kindgerecht aufbereiteten theoretischen Einführung. Die Kinder lernten, welche Feuerwerkskörper unter welchen Bedingungen benutzt werden dürfen und welche nicht. Weiter wurde gezeigt, welche Gefahren beim Fund von Blindgängern lauern. Nach der Theorie kam dann der Praxisteil. Die Experten demonstrierten, wie man Feuerwerkskörper richtig zündet.
Um den Schülern zu zeigen, was alles passieren kann, wenn die Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden, wurde ein Knallkörper in einer Hand, in diesem Fall aus Gips, gezündet. Ebenfalls wurde gezeigt, wie schnell das Trommelfell, simuliert durch einem Luftballon, beschädigt wird.

Zum Schluss wurde dargestellt, was beim Zerlegen von Blindgängern und dem Anhäufen derer Inhalte passieren kann. Denn ein elektrostatischer Funke (etwa durch die Reibungsladung von Kunstfaserkleidung erzeugt) reicht aus, um dieses Material heftig abbrennen zu lassen.

Foto: THW/Andreas Fröhlich

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