Feuerwehr: Unruhige Silvesternacht

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Ratingen. Der Jahreswechsel in Ratingen verlief aus Sicht der Feuerwehr unruhig. Das Einsatzgeschehen zog in der Silvesternacht insbesondere im Rettungsdienst deutlich an.

Zwischen 18 Uhr an Silvester und 8 Uhr an Neujahr gab es elf Feuerwehreinsätze. Dazu wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Löschzüge Mitte, Tiefenbroich, Lintorf und Homberg der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt. Mit den elf Einsätzen wurde der Mittelwert der vorhergehenden fünf Jahreswechsel von zwölf Brandschutzeinsätzen leicht unterschritten. Die überwiegende Anzahl bezog sich auf kleinere Einsätze.

An der Jenaer Straße, der Fester Straße und der Ringstraße hatten sich Gegenstände auf Balkonen entzündet – zum Glück konnten die Brände jeweils auf den Balkon beschränkt werden. Daneben entzündeten sich eine Hecke und Teile einer Garage, in der Tiefgarage der Stadthalle brannte Abfall. Müllcontainer entzündeten sich in an der Eggerscheidter Straße wie auch an der Elsa-Brandström-Straße, wo der Brand auch das angrenzende Gebäude beschädigte.

Im Rettungsdienst verlief die Nacht besonders unruhig. 37 Einsätze mussten bewältigt werden. Deutlich mehr als das Mittel der vorhergehenden fünf Jahreswechsel von 29 Rettungsdiensteinsätzen. Zum Teil waren alle verfügbaren Rettungsmittel gleichzeitig in Einsätzen gebunden.

Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr verbrachten eine Reihe von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr der Standorte Ratingen-Mitte, Lintorf und Homberg den Jahreswechsel in den Gerätehäusern. So konnten auch ehrenamtliche Einheiten unmittelbar nach Alarmierung ausrücken und schnelle Hilfe leisten. Die Einsatzzentrale wie auch die Führungsdienste der Feuerwehr wurden verstärkt besetzt, das Disponieren und die Lenkung der Feuerwehreinsätze wurde in der Hochphase des Einsatzgeschehens aus der Einsatzzentrale Ratingen durchgeführt. Der Rettungsdienst wurde durch einen zusätzlichen Rettungswagen seitens des DRK verstärkt. Die Schlagkraft der Ratinger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes der Städte Ratingen und Heiligenhaus war durch die genannten Verstärkungen in der Silvesternacht deutlich verbessert.

Foto: Feuerwehr

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