Feuerwehr Ratingen übt in Münster

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Ratingen/Erkrath. Die Feuerwehren aus Ratingen und Erkrath übten am vergangenen Wochenende auf dem Übungsgelände des Feuerwehrinstitutes in Münster. Obwohl es sehr heiß war, starteten die Feuerwehren morgens um sieben Uhr im Marschverband mit ihren Fahrzeugen zum Übungsort. Die Ausbilder der Ratinger Feuerwehr hatten die verschiedensten Übungen vorbereitet. So mussten Menschen mit einer besonderen Trage über die Drehleiter gerettet und ein verunglückter Bauarbeiter schonend aus einer Grube geholt werden. An einer weiteren Station wurde die technische Hilfeleistung mit verschiedensten Greif- und Kettenzügen ausprobiert.

Gegen Mittag übten alle Feuerwehrleute gemeinsam. An einem Bahnübergang waren eine Bahn und zwei Autos zusammengestoßen. Personen waren eingeklemmt und schwer verletzt. Die Kräfte mussten die Personen versorgen, befreien und den Massenanfall an Patienten bewältigen. Es wurde das hierfür vorgesehene Kreiskonzept geübt.

Als Abschlussübung stand der Einsatz bei einem Kellerbrand auf der Liste. Mehrere Personen mussten mir Drehleiter und tragbaren Leitern gerettet werden. Löschtrupps durchkämmten das völlig verrauchte Gebäude und bekämpften den Brand im Keller.

Während der gesamten Zeit über schafften die emsigen Helfer der Logistik kalte Getränke an die verschiedenen Stationen und versorgten die Übenden mit Eis aus großen Thermoboxen bis zum Abwinken.

„Wir sind froh, diese wertvolle Übungsmöglichkeit immer wieder nutzen zu können. Wegen der hohen Temperatur mussten wir auf Teile der Schutzkleidung verzichten, damit die Belastung erträglich blieb“, so Ratingens Feuerwehrchef René Schubert. 

Foto: Feuerwehr

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