Feuer in Lagerhalle fahrlässig gelegt?

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Hösel. Am diesem Montagmorgen wurde der von der Polizei nach dem Ende der Löscharbeiten an der Lagerhalle an der Bahnhofstraße der Brandort von Brandexperten des Kommissariat 11 (KK 11) genauer untersucht. Dabei kamen die Kriminalisten sehr schnell zu dem Ergebnis, dass das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt wurde. Eine technische Ursache scheidet in dem seit langer Zeit und seitdem stromlos geschalteten Objekt mit großer Sicherheit aus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 400.000 Euro.

Das Feuer brach in der Nacht zu Sonntag kurz nach drei Uhr aus (der Lintorfer berichtete). Die Feuerwehr bekämpfte über Stunden und mit einem Großaufgebot an Kräften das Feuer in der etwa 1300 Quadratmeter großen Lagerhalle in einem verwinkelten Gebäudekomplex nahe des S-Bahnhofes Hösel. Trotz des intensiven Löscheinsatzes der Feuerwehr wurde die Lagerhalle schwer beschädigt, Teile des Daches stürzten ein, weitere Bauteile sind vom Einsturz bedroht. Personenschaden entstand nicht. Erst am Sonntagabend war der Brand endgültig unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht.

Bisher liegen der Polizei noch keine konkreten Hinweise auf einen Verursacher des Großfeuers vor. Ein Strafverfahren und weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen dazu wurden eingeleitet.

Sachdienliche Angaben zum Brand, seiner Entstehung und einer möglichen Verursachung sowie Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge, die in einen Zusammenhang zum Brand stehen könnten, nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.

Foto: privat

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