Feinstrumpfhosen im Cromford-Gespräch

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Ratingen. Die Freunde und Förderer des Industriemuseums Cromford und das LVR-Industriemuseum laden am Sonntag, 12. März, um 11 Uhr zum ersten Cromford-Gespräch in diesem Jahr ein. Alexandra Hilleke, Wissenschaftliche Volontärin, gibt mit ihrem Vortrag einen ersten Einblick in die Sonderausstellung „Deutsche Strumpfdynastien. Maschen, Mode, Macher“, die ab 21. Mai im LVR-Industriemuseum Cromford, Cromforderallee 24, gezeigt wird. Der Eintritt kostet einschließlich einem Imbiss drei Euro. Es ist keine Anmeldung erorderlich.

Jahrhundertelang galt der Feinstrumpf als Inbegriff von Luxus und Eleganz. Erst im 20. Jahrhundert wurde er (fast) „jederfrau“ zugänglich, die Entwicklung der Kunstfasern machte es möglich. Seit den 1920er Jahren rutschte der Rocksaum nach oben und ließ erstmals das feinbestrumpfte Frauenbein sichtbar werden. Im Vergleich zu heute unterschied sich der Umgang mit Feinstrümpfen jedoch drastisch: Altmodisch klingende Begriffe wie das „Repassieren“ oder der „Laufmaschendienst“ zeugen davon, dass das Stopfen und Ausbessern von Laufmaschen Gang und Gebe war. Heutzutage gibt es Feinstrümpfe und –strumpfhosen in den unterschiedlichsten Qualitäten und Preisen und damit änderte sich auch der Umgang mit ihnen. Doch wie konnte der Feinstrumpf vom Luxusobjekt zum Wegwerfprodukt werden?

Als Vorgeschmack auf die neue Sonderausstellung „Deutsche Strumpfdynastien Maschen, Mode, Macher“ sollen die Gäste dieses Cromford-Gesprächs einen Einblick bekommen in die faszinierende Welt der Feinstrümpfe und der Industrie, die dahinter steckt.

Falke Werbung 1973, Foto von F.C. Gundlach (Bildnachweis: Falke KGaA)

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