FDP will Containerstandorte erhalten

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Ratingen. Die FDP-Fraktion unterstützt die Verwaltung in ihrem Vorhaben, die Sauberkeit an den Containerstandorten für Glas- und Papierabfälle deutlich zu verbessern. Doch möchte sie anders als die Verwaltung die derzeitigen Standorte erhalten.

„Der Zustand und die Sauberkeit der Containerstandorte sind seit langer Zeit ein Problem und beeinträchtigen das Stadtbild“, stellt FDP-Fraktionsvorsitzender Markus Sondermann fest.

Die Verwaltung hat in einer Vorlage Verbesserungsvorschläge für die Containerstandorte vorgestellt. Danach sollen die jetzt 72 Altpapiercontainerstandorte auf maximal 15 Standorte reduziert werden. Dann gäbe es in jedem Stadtteil nur noch ein bis  zwei Standorte. Ferner sollen alle Haushalte verpflichtet werden, sich eine blaue Tonne anzuschaffen. Dies ist laut Verwaltung ohnehin schon zu 80 Prozent erledigt. Diese Tonnen sollen dann in einem 14-tägigen statt in einem monatlichen Rhythmus geleert werden.

„Die Verdopplung der Frequenz bei der Entleerung der Papiertonnen sowie die Vollbestückung der Haushalte mit blauen Tonnen sind  ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so FDP-Ratsmitglied Jürgen Stuers. Aber es sei den Bürgern nicht zu vermitteln, dass die Beseitigung des Müllproblems durch Reduzierung von 57 Containerstandorten erreicht werden soll.

„Wir halten eine Reduzierung für falsch“, sagt FDP-Ratsmitglied Manfred Kleinen.

Die FDP–Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass die jetzigen Containerstandorte erhalten bleiben und der Leerungsrhythmus an Standorten, die besonders stark genutzt werden, entsprechend erhöht wird. Auch soll die Verwaltung prüfen, ob an bestehenden oder alternativen Standorten versenkbare Container mit einer Pressfunktion für größere Kartonagen installiert werden können. Schließlich soll der Wertstoffhof an der Robert–Zapp-Straße an zwei speziellen Zeiten pro Woche für die Kartonagenbeseitigung geöffnet werden.

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