FDP: Landesgartenschau nach Ratingen holen

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Ratingen. Die Freien Demokraten haben sich zum Ziel gesetzt, dass Ratingen im Jahre 2026 Ausrichter der Landesgartenschau NRW wird.

Landesgartenschauen finden in Nordrhein-Westfalen in der Regel alle drei Jahre statt. Die nächste Landesgartenschau findet 2023 in Höxter statt. Im Jahre 2026 soll sie nach den konkreten Vorstellungen der Liberalen dann in Ratingen ausgerichtet werden.

Nach Ansicht der FDP helfen Landesgartenschauen dabei nachhaltig, die Naherholungsgebiete einer Stadt aufzuwerten, die Parks und Grünanlagen auf neuen Stand zu bringen und mustergültige Anlage in Bezug auf Kleingärten und Sport zu bauen.

Bürgermeisterkandidat Markus Sondermann sieht darin nur Vorteile: „Wir können Ratingen durch diesen Anlass noch nachhaltiger entwickeln und verschönern zentrale Orte. Ich kann mir eine Landesgartenschau vorstellen, die entlang unserer Innenstadt die bisher erarbeitete Konzeption für die Neugestaltung des Areals um den Blauen See, die Erneuerung der Naturbühne  und das Angertal einbezieht.“

Auch Alexander Steffen, Vorsitzender der FDP Ratingen, zeigt sich motiviert: „Das wäre für unsere Stadt eine historische Chance. Wir werden den neuen Bürgermeister und die Verwaltung um eine Machbarkeitsstudie und die Einleitung einer Bewerbung bitten.“

Die Landesgartenschau soll Ratingen aber nicht nur schöner und nachhaltiger machen. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Manfred Kleinen, erklärt dazu: „Die Landesgartenschau soll auch wirksamer Impulsgeber bei Zukunftsthemen wie klimaverbessernde Planung, urbane Mobilität, Verbindung der Innenstadt mit anderen Stadtteilen und wichtigen Stadtentwicklungs- und Infrastrukturmaßnahmen, wie der Neuplanung des Ostbahnhofs oder der Realisierung der Westbahn, sein.“

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