Familienunternehmer: Ende des Aufschwungs erkennbar

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Düsseldorf. Für 72 Prozent der Familienunternehmer ist der Fachkräftemangel die größte Sorge im neuen Jahr. Dies ergibt die Jahresumfrage der Verbände Die Familienunternehmer und Die jungen Unternehmer unter ihren Mitgliedern. „Vor fünf Jahren sorgten sich 48 Prozent um den Fachkräftemangel – also eine Steigerung um 50 Prozent! Diese Entwicklung ist alarmierend“, warnt der Landesvorsitzende der Familienunternehmer in Nordrhein-Westfalen Thomas Rick (Foto).

„Der Fachkräftemangel lähmt die deutsche Wirtschaft. Rund 47 Prozent der befragten Unternehmer erwarten zunehmenden Mangel an qualifiziertem Personal“, so der Landesvorsitzende. Solche Zahlen kämen nicht von ungefähr. Sie zeigten, dass die Politik zulange untätig geblieben und dem Fachkräftemangel nicht mit dem nötigen Ernst begegnet sei, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Verbände.

Auf Platz zwei und drei Sorgenbarometers finden sich die Verkrustung des Arbeitsrechts (67 Prozent) und der Anstieg der Sozialabgaben (54 Prozent). „Auch, wenn wir Familienunternehmer überwiegend optimistisch ins neue Jahr gehen, ist die Zuversicht doch gesunken“, so Rick.

Nur 61 Prozent erwarteten eine Ausweitung ihres operativen Geschäfts. Das seien acht Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das seien die ersten Anzeichen, dass der langanhaltende Wirtschaftsaufschwung endet.

„Wenn wir Unternehmer auch 2019 unsere Wirtschaftskraft halten sollen, dann muss die Politik jetzt dringend aktiv werden“, sagt Rick.

Die vollständige Umfrage gibt es hier.

Foto: privat

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