„Fairtrade-Town“ geht auf die Zielgerade

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Ratingen. Auf dem Weg Ratingens zur „Fairtrade-Town“ ist der nächste Schritt getan: Die Steuerungsgruppe, welche die „Fairtrade-Town“-Aktivitäten Ratingens langfristig koordiniert, hat jetzt ihre Arbeit aufgenommen.

„Mit der Gründung der Steuerungsgruppe ist ein weiterer Pfeiler für eine langfristige und vielschichtige Stärkung des Fairen Handels in Ratingen geschaffen“, freut sich Bürgermeister Klaus Pesch. Die Zusammensetzung der Steuerungsgruppe spiegelt den Ansatz des Gesamtprojekts „Fairtrade-Town wider“. So sind die Agenda21Ratingen, Eine-Welt-Läden und Kirchengemeinden ebenso in der Gruppe vertreten wie die Ratsfraktionen und das Kulturamt. Leiterin der Steuerungsgruppe ist Lena Steinhäuser, die städtische Projektkoordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe verstehen sich als Ansprechpartner und Multiplikatoren sowie als Koordinatoren des Gesamtprojekts, das sie um die individuellen Perspektiven ihrer unterschiedlichen Hintergründe bereichern. Jedoch sind zur Mitarbeit an den einzelnen Aktivitäten des Projekts „Fairtrade-Town“ alle Ratinger eingeladen. Runde Tische zu einzelnen Projektthemen sollen mit Vertretern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung stattfinden.

Im vergangenen Jahr startete das Projekt „Fairtrade-Town“ Ratingen. Durch die Auszeichnung zur „Fairtrade-Town“ sollen bereits bestehende Initiativen gewürdigt sowie ein Signal dafür gesetzt werden, dass sich die Stadt auf unterschiedlichen Ebenen stärker für den Fairen Handel einsetzen will. Auf dem Weg zur Auszeichnung müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Neben dem Ratsbeschluss zur Bewerbung als „Fairtrade-Town“ müssen zum Beispiel in vielen Einzelhandelsgeschäften Produkte aus dem Fairen Handel angeboten werden. Projektkoordinatorin Lena Steinhäuser: „Wir sind bereits auf der Zielgeraden: Fast alle Kriterien sind erfüllt. Nun müssen wir noch verstärkt Vereine und Gastronomiebetriebe, zu denen neben Cafés und Restaurants auch Betriebskantinen gehören, dafür gewinnen, Fair-Trade-Produkte zu nutzen.“

Beim Auftakttreffen der Steuerungsgruppe im Stadtmuseum diskutierten die Teilnehmer mögliche Projektansätze und entwickelten  Schritte, um die noch fehlenden Kriterien zur Bewerbung zügig zu erreichen. So sollen Vereine über einen Mikro-Projekte-Fonds darin unterstützt werden, Initialprojekte zum Fairen Handel durchzuführen. Über einen eigenen Bereich auf der städtischen Internetseite wird zukünftig Information zum Projekt bereitgestellt werden.

Info zur „Frairtrade-Town“

Foto: Stadt Ratingen

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