Fachklinik 360°: Gute Pflege für Patienten und Personal

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Ratingen (red). „Das einzige Mittel, um zu leben, ist Arbeit. Um arbeiten zu können, muss man die Arbeit lieben. Um die Arbeit lieben zu können, muss sie interessant sein.“ So hat es Tolstoi mal auf den Punkt gebracht. Ein Satz, hinter den Christine Schumacher wahrscheinlich ein Ausrufezeichen setzen würde. Die Krankenschwester liebt ihren Job und pflegt nicht nur die Patienten, sondern auch den Austausch auf Augenhöhe mit den Ärzten und die digitale Dokumentation. Das Interesse an der Arbeit in der Fachklinik 360° war sogar so groß, dass sie einen „Ausflug“ in ein anderes Krankenhaus bis heute bedauert. Aber der Reihe nach.

2016 stand Christine Schumacher zum ersten Mal in den freundlichen Fluren der Fachklinik an der Rosenstraße. Für die Ratingerin ein Glücksgriff. Kurze Entfernung von Zuhause, nahe am Patienten. Auf Station 2 fing es an. Patienten mit orthopädischen Problemen, Patienten, die operiert werden müssen, Patienten mit rheumatologischen Leiden und solche mit akuten oder chronischen Schmerzen. Hier hat sie ein breites Spektrum kennengelernt – von Krankheiten, von Diagnosen und  Therapien aller Art. Besonders gefalle ihr die digitale Pflegedokumentation, sagt sie. Kein Wunder, sie hat sie selbst mitentwickelt und kommt nun in den Genuss der Vorteile: „Es geht viel schneller und wir haben keine Probleme mehr mit der Handschrift des Arztes…“, sagt sie augenzwinkernd.

Ob der Support aus der Verwaltung oder das interdisziplinäre Teamwork – die guten Entwicklungen und medizinischen Erfolge lassen sich im wahrsten Wortsinn sehen: „Manche Patienten bleiben nur wenige Tage, gerade nach Hüftoperationen geht es darum, ihnen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu helfen“, sagt die 43-Jährige, die selbst heute noch fasziniert ist, wie schnell die Patienten nach einer Operation Fortschritte bei der Genesung machen. Andere Patienten, zum Beispiel solche mit Schmerzen, bleiben mehrere Wochen. Sie bekommen eine Vielzahl von Anwendungen, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Da braucht man neben der klassischen, dreijährigen Ausbildung als Pflegerin beides: ein offenes Ohr und positive Energie im Umgang. Pflege war immer schon mehr als das Erfüllen von Standards, immer schon war sie Zuwendung zum Menschen. Da gibt man nicht nur Tabletten, da schenkt man auch ein Lächeln. Nicht umsonst sagt der Volksmund: Lachen ist die beste Medizin.

Auch Christine Schumacher hat allen Grund zur Freude. Ihre tägliche Arbeit macht ihr Spaß.c„Das Krankenhaus ist klein, aber fein, sehr familiär und vertraut“, sagt sie. Hier gibt es kein anonymes Nebeneinander im Massenbetrieb, „jeder kennt jeden“. Halbgötter in Weiß? „Haben wir hier nicht. Die Ärzte nehmen sich Zeit, sind offen für Anregungen und Kritik – so einen herzlichen Chef wie Erdogan Altunok kriegt man nicht nochmal“, sagt die, die es am eigenen Leib erfahren hat.

Weil sie im letzten Jahr ein neues Fachgebiet kennenlernen wollte, liebäugelte sie mit einem anderen Krankenhaus und einer „neuen Herausforderung“, wie es so schön heißt. Nach einer Schnupperphase von wenigen Wochen war der „Ausflug“ erledigt. „Ich wollte einfach wieder zurück…“ Den Gefallen tat ihr Ute Rudoba-Bongard nur zu gern. Die Pflegedienstleiterin der Fachklinik weiß, was sie an Christine Schumacher hat. „Wir freuen uns über jede gute Kraft in der Pflege, weil wir wissen, wie wichtig gute Pflege ist.“

Fachkräftemangel oder Pflegenotstand, zwei Schreckgespenster, die in der Gesundheitslandschaft für viele Schlagzeilen sorgen, muss die Fachklinik nicht fürchten. „Trotz der allgemein üblichen Fluktuation ist es bei uns ziemlich ruhig, viele bleiben bis zur Rente“, weiß Ute Rudoba-Bongard. Nicht nur das: Sie gingen wohlauf in Rente, weil der Zusammenhalt im Team und ein geregelter Dienstplan dafür sorgten, dass die Arbeit nicht zu sehr die Gesundheit beeinträchtigt hat, weil man Erholungsphasen berücksichtige. Und: „Ich bin ein Fan von Teilzeit-Stellen in einem ausgewogenen Verhältnis zu Vollzeitstellen, denn bei einer Teilzeitbeschäftigung sind die Erholungsphasen länger“, sagt die Pflegedienstleitung. „Mir gefällt die 5,5-Tage-Woche auch sehr gut. Egal, ob nach dem Früh- oder Spätdienst – wenn ich nach Hause komme, habe ich noch was vom Leben und von meiner Familie“, sagt Christine Schumacher. Ihre 75-Prozent-Stelle passe da optimal. Nach dem kurzen „Ausflug“ arbeitet Christine Schumacher heute wieder in „ihrer“ Fachklinik 360°, auf Station 4, der so genannten Wahlleistungsstation, die Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen möchte. Auch die 43-Jährige hatte die Wahl – und ihre Entscheidung nicht einen Tag bereut.

Karrieremöglichkeiten bei der Fachklinik unter
https://www.fachklinik360grad.de/karriere/pflegepersonal/

Foto: privat

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