Evers: “Kann Dezernent Kral verstehen”

Werbung

Ratingen. Manfred Evers, Sozialistische Gruppe Ratingen, wüsste gerne, wer als letztes das Licht im Rathaus ausmacht. Dass jetzt der technische Beigeordnete Jochen Kral auf “dem Ticket der Grünen den Abflug nach Düsseldorf macht”, könne er durchaus verstehen. “In Düsseldorf dürfte er eine höhere Bezahlung erhalten und gleichzeitig wohl auch ein wesentlich besseres Arbeitsklima vorfinden”, so Evers.

Mit dem Weggang des technischen Beigeordneten sind jetzt drei Dezernentenposten unbesetzt. Dazu komme noch “eine große Zahl unbesetzter Stellen und ein Amtsleiter, der auch kurz vor dem Weggang steht”, macht Evers auf die personelle Situation in der Stadtverwaltung aufmerksam.

Evers ist „es absolut unverständlich, dass aus der Politik kaum Reaktionen auf all die Vakanzen kommt“. Lediglich die Bürger-Union würde den Finger in die Wunde legen. „Man kann für die Stadt Ratingen nur hoffen, dass die Parteien der Ampel sich im nun kommenden Postengeschachere schnell einig werden“, so Evers.

Werbung