Evers: Briefkasten im Rathaus zu klein

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Ratingen. „Wenn Firmen umfangreiche Unterlagen elektronisch ins Rathaus übermitteln, haben sie ein Problem“, erklärt Manfred Evers, unabhängiger Bürgermeisterkandidat. Dateien, die mehr als sechs MB umfassen, kämen nicht bei den Empfängern an.

Gerade in Bauangelegenheiten sind  Dateien aber  wesentlich umfangreicher. Dies hat zur Folge, dass die Anhänge gestückelt werden. „Es kann durchaus vorkommen, dass vier oder fünf Emails verschickt werden müssen, damit der Anhang am Ende komplett im Rathaus ankommt“, so Evers. Dies sei nicht nur für die Firmen zeitaufwendig, sondern auch für die Mitarbeiter der Verwaltung. Oft sei es schwierig, Anhänge so zu stückeln, dass sie den technisch zulässigen Datenumfang nicht überschreiten.

„Gerade was die IT angeht, besteht in der Verwaltung noch ganz viel Luft nach oben“, meint Evers. Es räche sich immer mehr, dass die Forderung der ehemaligen Ratinger FDP-Vorsitzenden Tina Pannes schnellstmöglich eine Stelle für einen IT-Dezernenten auszuschreiben, anscheinend aus kommunalwahltaktischen Gründen abgelehnt wurden sei.

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