Evangelische Einrichtungen begrüßen OB-Brief

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Düsseldorf. Diakonie Düsseldorf, Kaiserswerther Diakonie und Graf-Recke-Stiftung begrüßen den gemeinsamen Brief der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Köln und Bonn an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die drei Stadtoberhäupter setzen sich darin für eine Wiederaufnahme der Seenotrettung im Mittelmeer ein und bieten der Kanzlerin an, in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen, um damit ein Signal für Humanität, das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter zu setzen.

Wie der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, sind auch die diakonischen Einrichtungen dankbar, dass durch das Schreiben der drei Oberbürgermeister die Frage nach einer humanen Flüchtlingspolitik wieder in den Mittelpunkt gerückt wird. „Zu den Grundüberzeugungen unseres christlichen Glaubens gehört die Einsicht, dass jeder Mensch ein von Gott geliebtes und geachtetes Geschöpf ist“, heiß es in einer Pressemitteilung der drei Organisationen. Aufgrund dieser Erkenntnis und der Erfahrungen, die sie in der Arbeit mit Geflüchteten machten, sei für sie eine Flüchtlingspolitik nicht hinnehmbar, die den Tod tausender Menschen in Kauf nähme. 

Das Ringen um eine gemeinsame europäische Asylpolitik sei notwendig. Europa könne nicht die Geltung grundlegender humanitärer Werte aussetzen. Zu den humanitären Werten gehöre, Menschen in Lebensgefahr zu retten und ihnen eine sichere Aufnahme zu gewähren.

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