Essener Philharmoniker spielen Mozart-Programm

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Essen. Ganz im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart steht das vierte Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker am Donnerstag und Freitag, 22. und 23. November, jeweils um 20 Uhr in der Philharmonie Essen. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Essen, der in diesem Jahr sein 180-jähriges Bestehen feiert, bringt das Orchester Mozarts Requiem zur Aufführung. Die Solisten sind Maïlys de Villoutrays (Sopran), Karin Strobos (Alt), Dmitry Ivanchey (Tenor) und Baurzhan Anderzhanov (Bass). Außerdem steht die nicht minder bekannte „Jupiter-Sinfonie“ auf dem Programm. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Tomáš Netopil. Bereits um 19:30 Uhr findet eine Konzerteinführung im Foyer statt.

Die Sinfonie Nr. 41 zählt zum musikalischen Höhepunkt des sinfonischen Schaffens Mozarts. Der Name „Jupiter-Sinfonie“ bürgerte sich erst nach dem Tode Mozarts ein und stammt von dem Komponisten und Konzertunternehmer Johann Peter Salomon. Sie blieb Mozarts letzte Sinfonie. Sein wirklich letztes Werk ist schließlich das „Requiem“; er starb während der Komposition dieses Stückes. Es enthält Klänge der Verzweiflung, so kraftvoll und stark, dass sie unmittelbar berühren; gleichsam hoffnungslos und hoffnungsvoll. Die menschlichen Qualitäten verleihen dieser Musik ihre Größe; sie gemahnt an die Verstorbenen und spendet den Überlebenden Trost.

Tomáš Netopil (Foto: Marco Borggreve )

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