Essener Philharmoniker auf den Spuren des Jazz

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Essen. Der Komponist, Dirigent, Chansonnier und Kontrabassist HK Gruber ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Musikszene. In der Eröffnungsspielzeit 2004/2005 war er „In Residence“-Künstler der Philharmonie Essen. Jetzt ist er am Pult der Essener Philharmoniker zu erleben: Am Donnerstag, 26. Oktober, und Freitag, 27. Oktober, jeweils um 19:30 Uhr leitet er das dritte Sinfoniekonzert der Saison. Als Solist gibt der erst 26-jährige Pianist Frank Dupree hier sein Debüt mit den Essener Philharmonikern. Der Konzertabend beginnt mit einer Einführung um 19:30 Uhr durch HK Gruber mit dem Orchester.

In dem Konzert, das auch Teil des Festivals für Neue Musik NOW! der Philharmonie Essen ist, dirigiert Gruber nicht nur sein eigenes Werk „Charivari“, sondern außerdem vier weitere Werke, die sich einer temperamentvoll-jazzigen Tonsprache bedienen. Darius Milhaud wird 1912 Sekretär eines Botschafters in Brasilien, dessen schwungvolle Rhythmen er in „Le bœuf sur le toit“ übersetzt. George Antheil, selbst ernannter „Bad Boy of Music“, will mit seiner „Jazz Symphony“ amerikanischen Jazz als legitimen sinfonischen Ausdruck etablieren, Schostakowitsch mit der Suite für Jazzorchester Nr. 2 „sowjetischen Jazz“ auf professionellem Niveau begründen. Und auch Gershwins „Concerto in F“ versucht sich an einer Synthese aus klassischem sinfonischen Schaffen mit Jazzmusik.

Karten zum Preis von 17 bis 41 Euro sind unter Telefon 0201/81 22200 und www.theater-essen.de erhältlich.

Dirigent HK Gruber (Foto: Jon Super)

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