Essen erweitert Denkmalpfad

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Essen. Die 36. Tafel des Essener Denkmalpfades wurde jetzt am Hirschlandplatz eingeweiht. Neben der Tafel am Hirschlandplatz, die an das Beginenkonvent “Im Alten Hagen” erinnert, von 1652 bis 1931 Kloster und Schule der Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis (B.M.V.), wurden symbolisch drei weitere Stationen an Segeroth und Großmarkt, im Eltingviertel, sowie am Einmannbunker am Segeroth-Friedhof symbolisch mit eingeweiht

Der Denkmalpfad durch die Essener Innenstadt erklärt die Geschichte von bestehenden und nicht mehr existierenden Gebäuden. An den einzelnen Stationen werden die wichtigsten Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen auf Tafeln erklärt und die Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Industrialisierung erläutert.

Der Denkmalpfad entstand aus dem 1995 angelegten “Historisch-archäologischen Pfad” und wurde 2005 und 2011 unter der Obhut des Historischen Vereins umfassend erweitert. Mit der Einweihung der vier neuen Tafeln umfasst der Denkmalpfad derzeit insgesamt 39 Stationen, die zum Beispiel an das Geburtshaus von Friedrich Krupp am Flachsmarkt und die frühere Synagoge an der Gerswidastraße erinnern. Er führt aber auch an Stellen, die von den üblichen touristischen Routen nicht erfasst werden.

Einweihung der 36. Tafel des Denkmalpfades am Hirschlandplatz (Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen)

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