Erst zu schnell, dann mit Handy erwischt

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Tiefenbroich. Am Sonntag, 11. April, 12.30 Uhr bis 16 Uhr kontrollierten Mitarbeiter vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann für mehrere Stunden gezielt die Geschwindigkeit mit dem ESO-Messverfahren auf der Straße Am Roten Kreuz. 76 Verstöße gegen die Höchstgeschwindigkeit wurden festgestellt.

In dieser Zeit passierten in beiden Fahrtrichtungen insgesamt rund 570 Fahrzeuge die polizeiliche Messstelle. Dabei wurden insgesamt 76 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt. Der überwiegende Teil davon wird wohl mit Verwarngeldverfahren relativ glimpflich davonkommen. In vier Fällen werden jedoch Anzeigen im Bußgeldverfahren eingeleitet werden müssen, weil die gemessenen Autofahrer alle zumindest mehr als 21 Stundenkilometer zu schnell unterwegs waren. Drei davon erwartet dann sogar ein Fahrverbot, da die zulässige Geschwindigkeit von ihnen gleich um mehr als 31 Stundenkilometer überschritten wurde. Die entsprechenden Fahrzeuge wurden mit 84, 94 und 102 Stundenkilometer gemessen – bei zulässigen 50 Stundenkilometer.

Der Fahrer eines Audis mit Mettmanner Kennzeichen kehrte zur Kontrollstelle zurück. Dabei fuhr er in Schrittgeschwindigkeit an dieser vorbei und fotografierte das Messgerät während der Fahrt mit einem Mobiltelefon. Dieser zusätzliche Verstoß gegen das Handyverbot am Steuer wird gesondert geahndet. Daher erwartet diesen Fahrzeugführer, neben der Anzeige zu seinem Geschwindigkeitsverstoß (200 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot), zusätzlich eine Anzeige wegen der unerlaubten Handynutzung am Steuer (100 Euro und ein Punkt in Flensburg).

Foto: Polizei

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