Erfolgreiche Premiere für „Kunst im Loft“

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Ratingen-West. Auch wenn sich zu Beginn der Ausstellung im Kulturloft noch nicht alle Bilder an ihrem zugedachten Platz befanden, war die Premiere von „Kunst im Loft“ äußerst erfolgreich. Oboja Adu, Vorstandsvorsitzender vom Verein ENIJE for Afrika, der die Veranstaltung organisiert hat, freut sich, dass das Konzept Ausstellung mit anschließendem Konzert auch unter Coronabedingungen erfolgreich durchgeführt werden konnte.

„Wir haben zum ersten Mal so etwas organisiert und wussten nicht, wie es angenommen werden würde“, so Adu, „aber die Rückmeldungen von den Künstlerinnen und Besucherinnen waren durchweg positiv“.

Tatsächlich hörte man von den Besuchern, wobei die meisten zum ersten Mal im Kulturloft, Am Sandbach 33, waren, nur lobende Worte. Die ausstellenden Künstlern empfanden es als angenehm, sich zwanglos darstellen zu können und direkten Kontakt untereinander wie auch mit den Besuchern zu haben.

Manfred Evers, von der Volkssolidarität Ratingen, die mit zu den Organisatoren gehört, ist davon überzeugt, „dass hier ein Kulturzentrum entsteht, das über die Grenzen von Ratingen hinaus bekannt werden wird“.

Die Räume können nahezu für alle künstlerischen Angebote genutzt werden. „Wenn nicht gerade ein Orchester auftreten möchte, kann von Punk bis Klassik, Vorlesungen, Theater und mehr aufgeführt werden“, ist sich Evers sicher.

Insbesondere junge Künstler können auf der Bühne ihre ersten öffentlichen Auftritte starten. Am vergangenen Sonntag hat die Mischung aus Ausstellung, musikalischer Begleitung und anschließendem Konzert gezeigt, wie gut sich verschiedene Kunstrichtungen ergänzen. Allgemeiner Tenor aller Beteiligten war, dass der Kunstloft gerade für Ratingen-West eine Bereicherung darstellt. Insbesondere auch, weil der Verein ENIJE for Afrika neben Musikprojekten auch Angebote für Familien und Erwachsene und Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Tanz, Musik und Tanztheater bieten will.

Die syrische Künstlerin Helda Kutish (links) und die von ihr geförderte 13-jährige Marina Beuder (Foto: Volkssolidarität)