„Electronic Vibrations“ – Filmpremiere in der Black Box

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Düsseldorf. Das Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, präsentiert am Donnerstag, 3. Februar, 20 Uhr die Premiere des Films „Electronic Vibrations – Ein Sound verändert die Welt“. Die Premiere bildet den Auftakt der Filmreihe „Electro. Von Kraftwerk bis Techno“ (3. bis 27. Februar). Die Reihe begleitet die gleichnamige Ausstellung im Kunstpalast (noch bis zum 15. Mai).

Ob Techno oder Hip-Hop – elektronische Musik ist heute die treibende Kraft der Popkultur. Sie ist der Sound, den wir tagtäglich im Ohr haben. Fast vergessen wird dabei jedoch, dass die Ursprünge der elektronischen Musik in winzigen Studios in Paris und Köln liegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg experimentierten hier die beiden visionären Avantgarde-Komponisten Pierre Schaefer und Karlheinz Stockhausen in ihren Wunderkammern voller seltsamer Geräte.

Dieser Film erzählt erstmals die Geschichte, wie diese bahnbrechenden künstlerischen Experimente den Grundstein für das legten, was heute Mainstream ist. Denn in den frühen 1970er-Jahren bezogen sich Bands wie Tangerine Dream und Kraftwerk bewusst auf die Errungenschaften des elektronischen Studios des WDR und in Paris nahm Jean-Michel Jarre Unterricht bei Pierre Schaffer, bevor ihm mit „Oxygène“ ein Millionenseller gelang.

„Electronic Vibrations“ zeichnet diesen einzigartigen Brückenschlag zwischen Avantgarde und Popkultur mit exklusiven Interviews und zum Teil nie gesehenem Archivmaterial nach. Eine Reise vom zerstörten Paris und Köln, an den rauchenden Schloten Düsseldorfs vorbei bis ins hippe New York. Eine Geschichte entgegen jeder Wahrscheinlichkeit. Die Geschichte von Schwingungen, denen es gelingt, die Welt in Ekstase zu versetzen.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Regisseur Thomas von Steinaecker und dem Musiker Jan St. Werner (Mouse on Mars) statt. Begrüßung macht Alain Bieber (Co-Kurator der Ausstellung „Electro. Von Kraftwerk bis Techno“).