EK Sondert: Oberhausenerin jetzt außer Lebensgefahr

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Breitscheid. Die mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik gebrachte Frau aus Oberhausen ist nach Angaben der behandelnden Ärzte außer Lebensgefahr. Dennoch kann die Patientin von der Polizei noch nicht zu den Ereignissen vom Montagmorgen befragt werden. Die 44-Jährige war am Montag schwerverletzt am Sondert aufgefunden worden.

Nach intensiver Ermittlungsarbeit der Ermittlungskommission (EK) „Sondert“ , gestützt von mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung, geht die Polizei inzwischen von mindestens einem ursprünglichen Verkehrsunfall aus.

Gesucht wird in diesem Zusammenhang nach einem noch unbekannten Kleinlastwagen, der von Zeugen sehr früh an dem erst später identifizierten Unfallort gesehen wurde. Dieser LKW stand auf der Fahrspur in Richtung Hösel und hatte zwei Rundum-Warnleuchten auf dem Dach mit gelb-orangefarbenem Blinklicht eingeschaltet. Fahrer dieses Kleinlastwagens, bei dem es sich vermutlich um ein Baustellenfahrzeug handelte, soll ein Mann mit gelbem Helm gewesen sein, der den LKW verlassen hatte und auch neben seinem Fahrzeug auf der Straße gesehen wurde.

Ein inzwischen ermittelter und befragter Zeuge, der hinter dem Kleinlastwagen stoppen und kurz warten musste, berichtet davon, dass vor ihm zwei weitere in gleicher Richtung fahrende Autos ebenfalls kurz anhielten. Deren noch unbekannte Insassen könnten für die Polizei überaus wichtige Zeugen sein, die vielleicht weitere Angaben zum Kleinlastwagen und dessen Fahrer machen können.

Am Unfallort wurden von der Polizei Teile eines LKW-Spiegels gefunden und sichergestellt, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu dem gesuchten Unfallfahrzeug gehören. Dabei handelt es sich um ein zersplittertes, annähernd 40 Zentimeter hohes und 18 Zentimeter breites Spiegelglas sowie dessen Umrandung aus schwarzem Plastik.

Mit diesen Erkenntnissen wendet sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit mit konkreten Fragen. Sie möchte wissen, wer Angaben zu dem Kleinlastwagen, zu dessen Herkunft, Eigentümer oder aktuellem Standort machen kann.

Weiter fragt die Polizei, wer den an der Unfallstelle beobachteten Fahrer des Kleinlastwagens kennt, der am frühen Montagmorgen einen gelben Schutzhelm trug und wer Insassen der Autos, welche ebenfalls hinter dem Kleinlastwagen kurze Zeit warten mussten. Diese werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Antworten, Hinweise und weitere Zeugenmeldungen zu den vorgenannten Fragen der Polizei sowie weitere sachdienliche Hinweise nehmen die Polizei in Ratingen, Telefon 02102/9981-6210, und der polizeiliche Notruf 110, auch weiterhin jederzeit entgegen.

Grafik: Polizei

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