Einwohnerzahl sinkt erstmals seit 1999

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Düsseldorf. Erstmals seit 1999 ist die Einwohnerzahl Düsseldorfs im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Am 31. Dezember 2020 hatte Düsseldorf 644.280 Einwohner. Das sind 1643 weniger als 2019. Auch die Zahl in der Landeshauptstadt lebenden Ausländer hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 379 Personen verringert. Das meldet das Statistikamt der Stadt in seinem „Demografie-Monitoring 2014 bis 2020“.

Auch die Wanderungen im Jahr 2020 weichen deutlich vom Wanderungsverhalten der Vorjahre ab. Dies gilt insbesondere für die Auslandswanderungen. Der Saldo der Auslandwanderungen liegt zwar mit 3301 noch im positiven Bereich, hat aber im Vergleich zum Vorjahr (7121) deutlich abgenommen.

Ausgehend vom Referenzjahr 2014 ist die Einwohnerzahl Düsseldorfs bis zum Stichtag 31. Dezember 2020 von 619.651 auf 644.280 Einwohner gestiegen. Dies stellt einen Zuwachs von 24.629 Personen oder vier Prozent dar.

Für den gesamten Betrachtungszeitraum ist noch immer ein Trend zu einer bunteren Stadt zu erkennen. So hat sich die Zahl der Ausländer um 25.465 Personen erhöht. Der Anteil der ausländischen Einwohner an der Gesamtbevölkerung steigt im Betrachtungszeitraum um 3,2 Prozentpunkte und liegt Ende 2020 bei 23,6 Prozent. Wird der Blick auf die Personen mit einer EU-Staatsangehörigkeit gerichtet, zeigt sich, dass am häufigsten Personen mit griechischer (10.073), polnischer (8666), italienischer (7903), rumänischer (5149) oder spanischer (4678) Staatsangehörigkeit in Düsseldorf leben.

Im Vergleich bleibt Düsseldorf relativ jung. Das Durchschnittsalter liegt im Jahr 2020 bei 43,0 Jahren und hat sich im Betrachtungszeitraum kaum verändert. Rund 30 Prozent der Düsseldorfer sind unter 30 Jahre alt, knapp 19 Prozent sind älter als 65 Jahre.

Der vollständige Bericht auf www.duesseldorf.de/statistik-veroeffentlichungen

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