EDS: Unaufgeregter Start in ungewöhnliche Zeit

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Lintorf. Seit vergangenen Freitag haben das Lehrerkollegium der Eduard-Dietrich-Schule (EDS) und die Leitung des Offenen Ganztagsangebotes (Ogata) der EDS den Montagmorgen geplant. Auch der Vorstand des privaten Ogata-Trägervereins war eingebunden und mit der Stadtverwaltung im regen Austausch. Niemand wusste, was die Schule und die Ogata am Montagmorgen erwarten würde.

Bis 13:30 Uhr übernehmen die Lehrerinnen die Betreuung der Kinder, die in die Schule kommen, obwohl es keinen Schulunterricht gibt. Anschließend, bis 16:30 Uhr und freitags bis 15:30 Uhr, können die Kinder, die einen Ogata-Platz haben, dorthin wechseln. Sie werden in Kleinstgruppen mit je fünf Kindern betreut.

Andreas Preuß, Vorsitzender des Ogata-Trägervereins an der EDS, berichtet: „Wir hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großenteils für Montag und Dienstag erst einmal nach Hause geschickt.“ Am Montagmorgen wurde dann mit der pädagogischen Leitung der Ogata besprochen, wie es weitergeht. Bis dahin, so die Hoffnung, würde es einen genauen Überblick geben, wie viele Kinder einen Notplatz benötigen würden.

Am Montagmorgen kam ein knappes Dutzend Kinder in die Schule, ebenso viele nutzten auch das Angebot der Ogata. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Gelegenheit nutzen, die Betreuungsverträge für das kommende Schuljahr abzuschließen.“ Sie würden auch andere Arbeiten erledigen, die im alltäglichen Arbeitsstress schon einmal etwas zu kurz kämen.

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