Düsseldorfer Höhenretter werden Vizemeister

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Düsseldorf/Köln. Am vergangenen Samstag fand der 15. Leistungsvergleich Höhenrettung der Berufsfeuerwehren aus Deutschland in der Domstadt statt. Dabei belegte die Mannschaft der Feuerwehr Düsseldorf – siebenfache Meister und Titelverteidiger – einen sehr guten zweiten Platz. Den Wettkampf gewann die Gruppe der Feuerwehr Berlin, der dritte Platz ging nach Hannover.

Dieses Jahr fand der 15. Leistungsvergleich der Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren aus Deutschland in Köln statt. Am Führungs- und Schulungszentrum der Feuerwache in Weidenpesch trafen sich bereits am Freitag insgesamt 15 Mannschaften aus ganz Deutschland, sogar das Team der Feuerwehr Paris war mit am Start gewesen, lief aber außerhalb der Konkurrenz.

Erstmalig wurden mit einem Teamwettkampf die Startplätze für den nächsten Tag ausgefochten. Hierbei legte das Team aus der Landeshauptstadt die schnellste Zeit vor und konnte somit am Samstag als erster die drei Aufgaben angehen.

Bei der ersten Station musste ein verletzter Arbeiter von einem Stahlturm aus etwa zwölf Metern Höhe gerettet und vorab medizinisch versorgt und transportfähig gemacht werden. Danach musste der Patient zusammen mit einem Höhenretter an der Trage über eine Seilkonstruktion herunter gelassen werden. Bei der zweiten Station galt es einen unverletzten, abgestürzten Gleitschirmflieger aus 17 Metern Höhe aus einem Baum zu retten. Da die Äste um den Menschen sehr dünn waren, mussten sich die Retter von oben herunterlassen, um diesen dann zu sichern und herunter zulassen. An der letzten Station musste ein Höhenretter über ein schräg verlaufendes Seil in einem Schacht herabgelassen und später wieder hinaufgezogen werden. Als Spezialaufgabe im Schacht wurde eine Gummiente durch den Höhenretter unten im Schacht in ein Schwimmbecken gesetzt und dort gegen eine andere Spielzeugente mit dem jeweiligen Stadtwappen der Mannschaft ausgetauscht.

Für jede Stationen hatten die Teams 20 Minuten Zeit. Besonders auf die Genauigkeit der Arbeit und der Umgang mit den Sicherungsmaterialien legte die Schiedsrichter viel wert. Anhand vieler verschiedener Bewertungspunkte konnte so am Ende die Mannschaft der Feuerwehr Berlin den Sieg für sich entscheiden. Der Titelverteidiger und siebenfache Meister aus Düsseldorf erreichte einen sehr guten zweiten Platz, gefolgt von der Feuerwehr Hannover.

Alle Teilnehmer lobten die realitätsnahen Szenarien und die sehr gute Organisation der Veranstaltung über die beiden Tage in Köln. Bei der abendlichen Seigerehrung erhielten die Mannschaften dann ihre Urkunden und der Wanderpokal für den Sieger ging in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Im nächsten Jahr findet der 16. Leistungsvergleich dann in der Hansestadt Hamburg statt. Dort werden dann Mitte September wieder die Höhenrettungsgruppen aus ganz Deutschland sich den neuen Aufgaben stellen.

Abschließend noch die Übersicht der Platzierungen: 1. Feuerwehr Berlin 2. Feuerwehr Düsseldorf 3. Feuerwehr Hannover 4. Feuerwehr München 5. Feuerwehr Chemnitz 6. Feuerwehr Magdeburg 7. Feuerwehr Hamburg 8. Feuerwehr Oldenburg 9. Feuerwehr Stuttgart 10. Feuerwehr Frankfurt am Main 11. Feuerwehr Leipzig 12. Feuerwehr Essen 13. Feuerwehr Erfurt 14. Feuerwehr Bochum Ohne Wertung – Feuerwehr Paris

Siegerehrung am Abend – auf der Bühne bei der offiziellen Ehrung aller Teilnehmer (von links): Jörg Janssen, Volker Thyssen, Patrick Behr, Daniel Osterbrink, Tobias Wilkomsfeld. (Foto: Feuerwehr)

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