Drei mutmaßliche Drogenhändler erwischt

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Ratingen/Velbert/Heiligenhaus. Intensive polizeiliche Ermittlungen beim Kriminalkommissariat 15 (KK 15) in Mettmann, wo man seit Ende des Jahres 2019 sich immer weiter konkretisierenden Hinweisen auf den Handel mit illegalen Betäubungsmitteln in größeren Mengen nachging, führten am vergangenen Samstag zum Erfolg. In Ratingen, Velbert und Heiligenhaus wurden insgesamt drei Beschuldigte festgenommen. Bei Fahrzeug- und Wohnungsdurchsuchungen konnten rund ein Kilogramm Amphetamin sowie 2,5 Kilogramm Heroin und etwa ein Kilogramm Streckmittel zur Weiterverarbeitung des Heroins sichergestellt werden.

Die polizeiliche Aktion begann am Samstagnachmittag gegen 14.05 Uhr mit der Festnahme eines 54-jährigen Velberters an der Autobahnabfahrt der A44 in Ratingen-Ost, als der Mann mit seinem Fahrzeug gerade aus den Niederlanden zurückkehrte. In seinem Wagen wurden 500 Gramm Heroin, ein Kilogramm Streckmittel und ein Kilogramm Amphetamine gefunden und sichergestellt.

Nur etwa eine Stunde später klickten die Handschellen in Velbert-Mitte bei einem 67-jährigen mutmaßlichen Komplizen, der im Verdacht steht, als Auftraggeber und Financier der Drogengeschäfte gedient zu haben. In der Wohnung des Velberters wurden weitere 250 Gramm Heroin aufgefunden und sichergestellt.

Um 16.30 Uhr erfolgte die dritte Festnahme in Heiligenhaus. Eine 58-jährige Frau, ebenfalls eine mutmaßliche Mittäterin im Trio, wurde in ihrer Wohnung angetroffen und festgenommen, in welcher die Einsatzkräfte weitere 1750 Gramm Heroin fanden und sicherstellten.

Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden alle drei Beschuldigten noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen alle drei anordnete. Der Vorwurf lautet auf Einfuhr und bandenmäßigen Handel von illegalen Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen beim KK 15 dauer an, insbesondere auch zu weiteren Abnehmern in den Drogengeschäften der drei Beschuldigten. Den Beschuldigten drohen für den Fall einer Verurteilung langjährige Freiheitsstrafen.

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