Dover Quartet: Beethoven statt Schostakowitsch

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Essen. Das mehrfach preisgekrönte Dover Quartet widmet sich in diesem Jahr dem großen Jubilar Ludwig van Beethoven. Beim Kammerkonzert am Donnerstag, 23. Januar, um 20 Uhr im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen wird dessen Streichquartett op. 95 statt Dmitri Schostakowitschs Quartett Nr. 9 zum Besten gegeben.

Notwendig wurde diese Programmänderung durch die Erkrankung der Bratschistin Milena Pajaro-van de Stadt. Ihren Platz nimmt an diesem Abend Che-Hung Chen ein, der gemeinsam mit den drei weiteren Mitgliedern des Quartetts Joel Link (Violine), Bryan Lee (Violine) und Camden Shaw (Violoncello) außerdem noch Wolfgang Amadeus Mozarts Adagio und Fuge c-Moll (KV 546) sowie Johannes Brahms‘ Streichquartett B-Dur, op. 67 zur Aufführung bringt.

Gegründet hat sich das Dover Quartet am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Das verrät auch der Name: Benannt haben sich die vier Musiker nach dem Stück „Dover Beach“ von Samuel Barber, dieser war einer der bekanntesten Schüler am Curtis Institute. Seit ihrem Sieg 2013 beim internationalen Quartettwettbewerb im kanadischen Banff ist ein regelrechter Hype um das Dover Quartet entbrannt. Sein Name steht inzwischen für jugendlichen Enthusiasmus, kreative Virtuosität und ausdrucksstarkes Spiel.

Foto: pixabay

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