Doppelkonzert der Kantoreien

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Lintorf/Ratingen. Die Kantorei Lintorf-Angermund und die Kantorei der Stadtkirche Ratingen haben sich in diesem Jahr für ein größeres Projekt zusammengeschlossen: Auf dem Programm steht das „Requiem“ des englischen Komponisten John Rutter. Am Sonntag, 17. November, 17 Uhr wird es in der evangelischen Kirche Lintorf, Konrad-Adenauer-Platz 9, aufgeführt, am Sonntag, 24. November, 18 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Ratingen, Lintorfer Straße 18.

Die beiden Kantore teilen sich die Leitung des Projekts. Im ersten Konzert in Lintorf übernimmt Kantorin Natalija Schnelle den Taktstock, eine Woche später in Ratingen Kantor Martin Hanke. Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßig sechs Euro.

John Rutter hat sein Reqiuem von Beginn an in zwei Varianten konzipiert, einmal mit großem Orchester und kompletter Streicherbesetzung und einmal in einer Ensemble-Version. In dieser wird der Streicherpart größtenteils von der Orgel übernommen, die dann von Solo-Instrumentalisten ergänzt wird. Diese kleinere Instrumental-Besetzung eignet sich hervorragend für die eher kleinen evangelischen Kirchen in Lintorf und Ratingen und wurde daher für das Gemeinschaftsprojekt ausgewählt. Es spielen: Susana Feige (Harfe), Insa Schirmer (Cello), Dorothe Beier (Flöte), Dietmar Stracke (Oboe), Benjamin Leuschner (Percussion) und Wolfgang Wölke (Pauke), sowie Friedhelm Haverkamp (Orgel).

Für die Sopran-Partie konnte Sonja Schwechten gewonnen werden, die unter anderem mit Susana Feige im Duo Gesang und Harfe schon mehrfach in Ratingen konzertiert hat.

Die Zusammenarbeit der beiden Chöre gestaltete sich vom ersten Tag an sehr freundschaftlich und erfolgreich. Bei vielen gemeinsamen Proben in den jeweiligen Probenräumen konnten alle Chorsängerinnen und Chorsänger beide Kantoren gut kennenlernen. Sie sind über die Arbeit an der für viele ungewohnten Musik John Rutters zu einem großen Chor und einer guten Chorgemeinschaft geworden. Alle Beteiligten hoffen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Das Requiem von John Rutter für Sopran-Solo, gemischten Chor und Orchester ist 1985 entstanden. Das Werk entspricht nicht der Vorstellung von „moderner klassischer Musik“, die viele haben. Die Themen sind eingängig, die bekannten Texte werden in englischer und lateinischer Sprache gesungen, wobei Elemente des Jazz, Gospel oder Blues sich mit melodiösen Themen, angelehnt an klassische Musik, zu einem beeindruckenden Ganzen verbinden.

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