Doch Neanderlandkreis statt Kreis Mettmann?

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Kreis Mettmann. Die wissenschaftliche Nachricht, dass der Neandertaler dem modernen Menschen geistig ebenbürtig war, freut die Christdemokraten im Kreis Mettmann. „Wir sind stolz, dass unser Neandertalmuseum an der Datierung der Höhlenmalereien in Spanien und damit an den sensationellen Neuigkeiten der Menschheitsgeschichte beteiligt war“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Völker. Das verleihe dem Neanderland erheblichen Rückenwind bei der Weiterentwicklung der Tourismusbranche. Das Neandertal sei in zweifacher Hinsicht Alleinstellungsmerkmal, und zwar örtlich und begrifflich. 

Völker erinnert aber auch noch einmal an die versuchte Umbenennung des Kreises in „Neandertal – Kreis Mettmann“. „Insbesondere Kollegen aus dem Nordkreis konnten sich damals damit nicht anfreunden. Man hatte Angst, als Hinterwäldler bezeichnet zu werden“, erinnert sich Völker. Dieser Aussage sei nun der Nährboden entzogen, findet Völker. Denn dier Höhlenmalerei beweise die ausgeprägten Intelligenz der Neandertaler. Daher ist er sehr zuversichtlich, dass alle Städte des Kreises vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse mehr denn je an der Tourismusmarke Neanderland arbeiten und der neue Kreistag vielleicht doch noch den Namenszug „Neanderland – Kreis Mettmann“ etabliert.

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