Diese Woche zwei Mal Tragödchen

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Ratingen. Das Tragödchen verabschiedet sich vom Jahr 2016 – auf eine umwerfend komische Weise.  Musikalisch huldigt es seinen Göttern, die im vergangenen Jahr die Fahrt ins Paradies, in die Hölle, in die ewigen Jagdgründe oder ins Nirwana gebucht haben. Halleluja ruft Leonardo Cohen, Glenn Frey bezieht die Musikdirektoren-Suite im Hotel California, Prince wirft „Kiss“ in die Runde und George Michael weiß von „Love is in the Air“. Das Tragödchen-Ensemble ist zu Gast am Donnerstag, 19. Januar, 20 Uhr, im Buch-Café Peter und Paula und am Samstag, 21. Januar, um 19 Uhr im Bürgertreff Homberg, Herrnhuter Straße 4.

Das alles wird vielstimmig vom Tragödchen-Direktorium präsentiert: Nadine Pungs und Bernhard Schultz ziehen die kabarettistischen Register des Jahres, die Band mit Lotta Schultz, Silke Ostermeier, Noemi Schroeder (Gesang und Chor), Olli von Ollcore (Gesang, Gitarre, Ukulele), Bernhard Schultz (Gesang, Gitarre, Klavier), Stephan Wipf (Gitarre), Olaf Buttler (Bass) und Jody Martin (Schlagzeug) werden im Publikum Partystimmung verbreiten

Im literarischen Teil dürfen die Prominenten des Jahres 2016 herumstänkern. Donald Trump verspricht auch Ratingen wieder „great“ zu machen, Erdogan mutiert zum Bosphorussen, Angela Merkel schafft uns, die AfD ist keine Alternative und schafft uns nicht. Es gab auch 50 Dinge, die gut waren (Brad Pitt ist wieder Single, Bayern München verliert ab und zu wieder).

In Ratingen lief 2016 viel schief, der Bau der Anger Philharmonie (im Tragödchen) verursachte zwar keinerlei Kosten. Die Städtischen kriegen nichts mehr auf die Reihe und/oder wandern aus. Im Weltall wurden 2016 Gravitationswellen entdeckt. Die Theorien von Albert Einstein wurden bestätigt: Vier schwarze Löcher kreisen um sich selbst und stürzen dann ins Leere. Und da haben die Ratinger gesagt, das kennen wir, nennt sich bei uns gemeinsame Bürgermeisterkandidatenwahl von CDU, SPD, FDP und Grünen.

Foto: privat

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