Diebe bauen Katalysatoren aus

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Ratingen/Velbert/Monheim. In den vergangenen Tagen und Wochen hat die Kreispolizeibehörde Mettmann in mehreren Städten vermehrte außergewöhnliche Diebstahlsdelikte registriert. Bislang unbekannte Täter hatten an geparkten Autos Katalysatoren abgebaut und entwendet. In den vergangenen beiden Wochen zählte die Polizei nun fünf weitere solcher Taten – zwei davon in Velbert, zwei in Ratingen und eine in Monheim am Rhein.

In Velbert-Mitte schlugen die Täter im Zeitraum zwischen dem 3. und dem 8. April an der Langenberger Straße zu, wo sie neben dem Katalysator auch die komplette Abgasanlage eines am Straßenrand abgestellten Opel Vectra abgebaut und entwendet hatten. In der Nacht zu Gründonnerstag, 8. April, schlugen die Täter auch in Neviges Am Rosenhügel zu. Hier bauten die Täter den Katalysator eines Ford Focus ab.

Nur wenige Tage zuvor wurde auch in Monheim am Rhein ein Ford Focus von den Dieben angegangen. An dem Fahrzeug, welches am Fahrbahnrand der Grunewaldstraße geparkt war, wurde in der Nacht zu Dienstag, 6. April, ebenfalls der Katalysator abgebaut und entwendet.

Schon etwas länger zurück liegen zwei Katalysatorendiebstähle in Ratingen. In der Nacht zu Donnerstag, 31. März, bauten die Täter das Fahrzeugteil von einem Toyota HW2 ab, welcher in Homberg an der Straße Am Weinhaus abgestellt war. Eine weitere Woche zuvor, in der Nacht zu Mittwoch, 24. März, wurde der Katalysator eines an der Dechenstraße in Ratingen-West abgestellten Audi A6 entwendet.

Die Polizei kann Tatzusammenhänge derzeit nicht ausschließen und hat die Ermittlungen aufgenommen sowie Strafverfahren eingeleitet. Dazu wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit und bittet darum, Personen zu melden, die sich zu nächtlicher Stunde in verdächtiger Art und Weise an am Fahrbahnrand stehenden Autos zu schaffen machen. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle im Kreis Mettmann jederzeit entgegen. Im akuten Verdachts- oder Notfall können Bürger für ihre Beobachtungen die Polizei auch unter der Notrufnummer 110 erreichen.

Foto: Polizei

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