„Die Welle“ im Lintorfer Experimentiertheater

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Lintorf. In diesem Jahr bringt das Experimentiertheater des Lintorfer Kopernikus Gymnasiums das bekannte Theaterstück „Die Welle“ von Reinhold Tritt auf die Bühne. „Diese Inszenierung ist nach 2009 und 2014 bereits die dritte und leider von der Thematik her immer wieder aktueller denn je“, sagte Dirk Holtkamp, der seit vielen Jahren gemeinsam mit Klaus Wansleben die Theater-Arbeitsgemeinschaft (AG) leitet.

„Die Welle“ wurde im Jahre 2008 schon einmal in ähnlicher Form mit Jürgen Vogel verfilmt und zahlreiche Schüler haben das Buch im Unterricht gelesen. Sie basiert auf einer wahren Geschicht, die sich Ende der sechziger Jahre an einer amerikanischen High-School abspielte.

„Warum hatte damals keiner den Holocaust verhindert, wenn doch die Mehrheit der Deutschen keine Nazis gewesen waren“, fragte da eine Schülerin ihren Geschichtslehrer. Als Antwort startete dieser ein Experiment und gründete die Organisation „Die Welle“. Doch das ursprünglich harmlose Klassenexperiment eskalierte im Laufe der Zeit, und eine gefährliche Massenbewegung zog fast alle in ihren Bann.

Gespielt wird am Samstag, 22. Juni, um 19 Uhr und Sonntag, 23. Juni, um 17 Uhr (Einlass jeweils eine halbe und Catering eine Stunde vorher) in der Aula des Kopernikus-Gymnasiums, Duisburger Straße 112.

Karten gibt es gegen einen Unterstützungsbeitrag von einem Euro im Sekretariat, bei den Ensemblemitgliedern und an der Abendkasse. Für das Stück ist eine Altersempfehlung von zwölf Jahren herausgegeben worden, da der Filmausschnitt zu Beginn und die gesamte dramaturgische Entwicklung unter Umständen eine verstörende Wirkung haben könnte. 

Foto: privat

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