Die „Kö“ im Nationalsozialismus

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Düsseldorf. Im übertragenen Sinne erlebte die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Düsseldorf sowohl ihren Beginn als auch ihr Ende an der Königsallee: So spielte sich Hitlers Rede im Industrieclub 1932 ebenso im Parkhotel ab wie das Standgericht gegen fünf mutige Düsseldorfer Bürger wenige Stunden vor der Befreiung 1945. Auch in der Zeit dazwischen war die „Kö“ Schauplatz der Stadtgeschichte: Im achten Band der „Kleinen Schriftreihe“ der Mahn- und Gedenkstätte zeigt die Autorin Hildegard Jakob, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte, die Auswirkungen der NS-Diktatur auf eine rheinische Großstadt und ihre Bürger.

Das Buch „Macht und Pracht: Die Düsseldorfer Königsallee im Nationalsozialismus“ wurde kürzlich von der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf auf der „Kö“, im Geschäft „Franzen“, vorgestellt. Für diesen besonderen Band über die berühmteste Straße Düsseldorfs hat die Gedenkstätte neben dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte die Interessensgemeinschaft Königsallee als Mitherausgeber gewonnen. Das Buch ist im Buchhandel für sieben Euro erhältlich.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

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