Diakonie bietet virtuelle Kreißsaalführung

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Kaiserswerth. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie bringen werdende Eltern ihre Kinder im Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie zur Welt. Die Klinik bietet ihnen jetzt eine virtuelle Kreißsaalführung, eine ambulante Geburt und Stillberatung per App an.

Chefarzt Professor Björn Lampe erklärt: „Gemeinsam mit der Klinik für Kinderheilkunde haben wir neue Angebote geschaffen wie eine virtuelle Kreißsaalführung.“ Die Möglichkeit der ambulanten Geburt werde sehr gut angenommen. Die Sicherheit von Mutter und Kind hat auch jetzt oberste Priorität.

„Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, leitet Patricia Meckenstock, leitende Hebamme und pflegerische Abteilungsleitung, die „Kreißsaal-Video-Tour“ ein. Der Film ist auf www.florence-nightingale-krankenhaus.de/geburt zu finden. Er führt werdende Eltern durch die Klinik und macht sie mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut.

Wer im Florence-Nightingale-Krankenhaus sein Kind zur Welt bringen möchte, sollte vorab den Kreißsaal anrufen, Telefon 0211/409 2624. Die Hebammen stellen den werdenden Eltern die erforderlichen Unterlagen für die Anmeldung zur Geburt elektronisch zur Verfügung und klären mit ihnen, ob ein Ortstermin bereits vor der Geburt notwendig ist.

Partner dürfen bei der Geburt im Kreißsaal dabei sein – ambulante Geburt und Nachsorge möglich

Wie in allen Krankenhäusern gilt auch im Florence-Nightingale-Krankenhaus wegen der Corona-Pandemie das Besuchsverbot auch für die Wochenbettstation. Derzeit dürfen werdende Mütter eine Begleitperson in den Kreißsaal mitnehmen, wenn diese keine Krankheitsanzeichen wie Fieber, Atemwegsprobleme oder andere Erkältungssymptome aufweist und nicht mit einer an Covid-19 erkrankten Person in Kontakt gewesen oder vor kurzem aus einem Risikogebiet zurückgekommen ist.

„Ein Familienzimmer können wir anbieten, unter der Voraussetzung, dass die Begleitperson die Klinik nicht verlässt, während das Zimmer genutzt wird“, erläutert Patricia Meckenstock.

Aufgrund der aktuellen Situation legt das Krankenhaus den werdenden Eltern ans Herz, sich mit der Möglichkeit einer ambulanten Geburt zu beschäftigen. In diesem Fall begleitet das Team des Krankenhauses die Geburt im Kreißsaal. Ist das Kind zur Welt gekommen, verbleiben die Eltern mit dem Neugeborenen für vier bis sechs Stunden dort. Während dieser Zeit führt der Kinderarzt die U1-Untersuchung durch, alle notwendigen Blutabnahmen und Kontrollen finden parallel statt. Danach kann die junge Familie nach Hause gehen.

Foto: Frank Elschner

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