Deutsches Rotes Kreuz im Dauereinsatz

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Mettmann. Anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai dankt Norbert Danscheidt, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Mettmann, den zahlreichen Helfern für ihre Arbeit, insbesondere jetzt in der Covid-19-Pandemie. “Das Rote Kreuz zeigt gerade eindrucksvoll seine Leistungsfähigkeit. Im Kreis Mettmann sind wir besonders im Impfzentrum und in den Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen verstärkt im Einsatz“, betont Danscheidt.

Auch landesweit ist das Rote Kreuz im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie aktiv: Beim Aufbau und Betrieb der 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen unterstützt das DRK maßgeblich. Allein im Impfzentrum im Kreis Mettmann in Erkrath-Hochdahl sind täglich über 30 Helfer im Einsatz. Testzentren werden durch Haupt- und Ehrenamtliche des DRK betrieben, um die Bürger auf das Virus zu testen. Lebensnotwendige Schutzmaterialien wurden durch Rotkreuzler in die Regionen des Landes transportiert. Angebote im sozialen Ehrenamt wurden geschaffen, um Einkaufs- und telefonische Besuchsdienste ins Leben zu rufen. Insbesondere ältere Mitmenschen, die angehalten wurden ihr Haus nicht zu verlassen und soziale Kontakte zu vermeiden, wurden so aus der sozialen Isolation geholt. Im Kreis Mettmann wurden von einigen Ortsvereinen, so in Ratingen und Wülfrath, Fahrdienste eingerichtet, um Senioren zu ihren Impfterminen zu bringen. Seit Ausbruch der Krise haben zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche so einen wertvollen Beitrag auf unterschiedlichste Weise dazu geleistet, diese Pandemie zu bewältigen.

Damit das DRK helfen kann, braucht es viele helfende Hände. Über 8000 Fördermitglieder setzen mit ihrem Beitrag im DRK-Kreisverband in Mettmann ein Zeichen für die gemeinnützige Hilfe. Allein 1600 Rotkreuzler engagieren sich ehrenamtlich im Kreisverband Mettmann in den Gemeinschaften der Bereitschaften, dem Jugendrotkreuz, dem Blutspendedienst und der Wohlfahrts- und Sozialarbeit für ihre Mitbürger. Fast 11.000 Blutspender im Kreis retten mit ihrer Spende das Leben Anderer. “Dieses enorme bürgerschaftliche Engagement ist für den Kreis Mettmann und für die Sicherheit aller, die hier leben, unverzichtbar“, so Danscheidt. “Ich danke allen Mitgliedern für ihr großes Engagement, anderen zu helfen. Sie machen das DRK zu einer leistungsstarken und modernen Hilfsorganisation.”

Der Weltrotkreuztag wird jährlich am 8. Mai begangen, dem Geburtstag von Henry Dunant, Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Dunant fand am 24. Juni 1859 nach dem Ende einer Schlacht zwischen den Truppen Napoleons III. und der Armee Österreichs auf dem Schlachtfeld in der Nähe von Solferino etwa 38.000 Verwundete, Sterbende und Tote vor – und niemand leistete Hilfe. Deshalb organisierte er spontan mit Freiwilligen aus dem benachbarten Dorf die notdürftige Versorgung der Soldaten. Seine Vision: In allen Ländern sollten Hilfsorganisationen gegründet werden, die sich um Verwundete kümmern. Die Genfer Gemeinnützige Gesellschaft griff einige Jahre später seine Ideen auf und begründete das ‘Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege’, das seit 1876 den Namen ‘Internationales Komitee vom Roten Kreuz’ trägt.

Das heutige Deutsche Rote Kreuz ist föderal aufgebaut. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung mit 192 nationalen Gesellschaften ist die weltweit größte humanitäre Organisation. In Deutschland engagieren sich etwa drei Millionen Mitglieder für das Rote Kreuz. Das DRK ist etwa im Rettungsdienst, der Altenhilfe oder im Katastrophenschutz im Einsatz – nach den humanitären Grundsätzen ihres Gründers Dunant. Von ihm stammt auch das einprägsame Symbol: ein rotes Kreuz auf weißem Grund – die umgekehrte Nationalflagge der Schweiz.

Foto: DRK / A. Brockmann

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