„Der Fall der Götter“ im Grillo-Theater

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Essen. Gleich zwei Aufführungen von „Der Fall der Götter“ nach Luchino Viscontis Film „Die Verdammten“ stehen am kommenden Wochenende auf dem Spielplan des Essener Grillo-Theaters. Am Samstag, 5. Mai, ab 19:30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai, ab 16 Uhr geht es um die Familie deren von Essenbeck, die ein Stahlwerk-Imperium ihr Eigen nennt und für die die Essener Krupp-Dynastie Pate stand. Der Eintritt kosten zwischen 14 und 29 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf, Telefon 0201/81 22-200.

Die Geschichte beginnt am 27. Februar 1933: Der greise Patriarch Baron von Essenbeck begeht gerade seinen Geburtstag im Kreise der Familie, als die Nachricht vom Reichstagsbrand eintrifft. Er reagiert sofort: Um sein Unternehmen zu sichern, ernennt er seinen Sohn Konstantin, der Mitglied der SA und überzeugter Nationalsozialist ist, zu seinem Stellvertreter. Doch Sophie, die Witwe seines ältesten, im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohnes, verfolgt mit ihrem Liebhaber Friedrich Bruckmann und dem SS-Hauptsturmführer Aschenbach ganz andere Pläne: Sie wollen die Führung der Essenbeck-Werke an sich reißen. Ein erbitterter Kampf um den Erhalt des Familienunternehmens und persönliche Machtansprüche entbrennt.

In der Inszenierung von Jan Neumann spielen Thomas Büchel, Stefan Diekmann, Alexey Ekimov, Floriane Kleinpaß, Ines Krug, Stefan Migge, Philipp Noack, Jan Pröhl und Jens Winterstein.

Foto: Martin Kaufhold

 

 

 

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